Ortsdurchfahrt Marwitz eröffnet

Marwitz hat wieder freie Fahrt: Sanierte Ortsdurchfahrt eröffnet

Nach rund zwei Monaten Bauzeit ist die Ortsdurchfahrt Marwitz wieder für den Verkehr freigegeben. Die Landesstraße L 17 wurde auf einer Länge von mehr als 1,5 Kilometern grundlegend saniert – ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit, bessere Befahrbarkeit und eine verlässliche Mobilität in der Gemeinde Oberkrämer.

Auf der rund 1,5 Kilometer langen Strecke wurde die beschädigte Asphaltdecke abgefräst und durch eine neue Deck- und Binderschicht ersetzt. Darüber hinaus wurden die Entwässerungsanlagen erneuert, der Ortseingangsbereich aus Richtung Eichstädt überarbeitet, die Seitenbereiche angepasst und die Befahrbarkeit und Verkehrssicherheit der gesamten Ortsdurchfahrt verbessert. Insgesamt wurden dafür knapp 900.000 Euro investiert. Die Sanierung war notwendig, weil die Landesstraße starke Schäden aufwies und den Anforderungen an eine sichere Ortsdurchfahrt nicht mehr ausreichend genügte.

Viele Menschen in Marwitz haben lange auf diese Sanierung gewartet. Die Ortsdurchfahrt war in einem desolaten Zustand: Schlaglöcher, Risse und deutliche Schäden hatten die Straße zu einer Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner, Pendler sowie Gewerbetreibende gemacht. Bereits während der Bauzeit wurde deutlich, wie wichtig die Strecke für den Alltag und die Verbindung innerhalb der Region ist.

Eine Baustelle dieser Größe bringt immer Einschränkungen mit sich. Die zeitweise Vollsperrung, Umleitungen und erschwerte Erreichbarkeit haben den Alltag vieler Menschen in Marwitz spürbar beeinflusst. Anwohnerinnen und Anwohner, örtliche Unternehmen, Beschäftigte, Familien und Verkehrsteilnehmende mussten in den vergangenen Wochen zusätzliche Wege und Wartezeiten in Kauf nehmen. Dafür gilt allen Betroffenen unser ausdrücklicher Dank. Ebenso danken wir den ausführenden Unternehmen, dem Landesbetrieb Straßenwesen und der Gemeinde Oberkrämer für die Zusammenarbeit und die zügige Umsetzung. Die vollständige Sperrung hatte zwar für Unmut gesorgt, sollte aber zugleich eine möglichst schnelle und sichere Durchführung der Arbeiten ermöglichen.

Am 29. September konnte die sanierte L 17 nun offiziell freigegeben werden. Zusammen mit Infrastrukturminister Robert Crumbach, Mike Koehler, Vorstandsvorsitzender des Landesbetriebs Straßenwesen, und Oberkrämers Bürgermeister Wolfgang Geppert machte ich mir vor Ort ein Bild vom Ergebnis. Die Bauarbeiten hatten im Juli begonnen und konnten innerhalb des vorgesehenen Zeitraums abgeschlossen werden.

Die Sanierung der L 17 zeigt auch, wie wichtig ein verlässlicher Erhaltungsansatz für Brandenburgs Infrastruktur ist. Straßen sollten nicht erst dann erneuert werden, wenn sie kaum noch sicher oder wirtschaftlich befahrbar sind. Regelmäßige Instandhaltung kann Schäden frühzeitig begrenzen, Kosten besser planbar machen und die Belastungen für die Menschen vor Ort reduzieren. Das Land Brandenburg hat deshalb ein zusätzliches Erhaltungsprogramm gestartet. Bis 2031 sollen dafür 200 Millionen Euro aus dem Sondervermögen beziehungsweise dem Zukunftspaket eingesetzt werden. Ziel ist es, besonders sanierungsbedürftige Abschnitte des Landesstraßennetzes gezielt zu verbessern.

Für mich ist klar: Eine funktionierende Straße ist keine Nebensache. Sie entscheidet darüber, ob Menschen sicher zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder nach Hause kommen. Mit der Sanierung in Marwitz ist jetzt ein konkretes Ergebnis sichtbar – und genau solche Verbesserungen brauchen wir auch an anderen dringend sanierungsbedürftigen Stellen im Land.

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