Seit über 30 Jahren investiert Brandenburg in das, was unseren Alltag prägt: lebendige Städte und starke Gemeinden. Mit der Städtebauförderung werden Orte geschaffen und erhalten, in denen man sich zuhause fühlt – modern, lebenswert und fit für die Zukunft.
Im Zeitraum von 1991 bis 2023 hat allein der Landkreis Oberhavel 207.838.201,57 € vom Land Brandenburg erhalten, um die Stadtinfrastruktur lebendig und ansprechend zu gestalten, auszubauen und zukunftsfest an die sich wandelnden Bedürfnisse der Oberhavelerinnen und Oberhaveler anzupassen. 22.301.300,00 € davon wurden zwischen 2020 bis 2023 investiert.
Andreas Noack: „Die verschiedenen Förderprogramme zur Städtebauförderung sind wichtig und senden das richtige Signal: Wir investieren vor Ort in die Infrastruktur. Wir erhalten unsere Städte als Orte der Gemeinschaft und Keimzelle unseres gemeinsamen Zusammenlebens. Dass allein in den vergangenen drei Jahren über 20 mio. € in Oberhavel investiert wurden ermöglicht eine sozial- und klimagerechte Fortentwicklung unserer Städte und Gemeinden. Dieses Geld kommt spürbar dort an, wo wir uns jeden Tag aufhalten!“
In den Städten und Gemeinden ihres Wahlkreises wurden seit 1991 Maßnahmen zur Städtebauförderung vorgenommen, die gezielt „lebendige Zentren“, Denkmalschutz, die energetische Erneuerung sozialer Infrastruktur, die Errichtung von Neubaugebieten, die soziale Entwicklung und „aktive Stadtzentren“ zugute kamen und kommen. Dazu hat das Land Brandenburg in den vergangenen Jahren allein für Hennigsdorf, Velten, Kremmen, Oberkrämer und das Löwenberger Land ca. 63,5 Mio. € bereitgestellt.
Konkret haben unsere Kommunen Förderungen in folgender Höhe erhalten:
- Hennigsdorf: 28.508.928,26 € (davon 2.501.300,00 € seit 2020)
- Velten: 12.629.169,22 € (davon 810.000,00 € seit 2020)
- Kremmen: 6.899.727,31 € (davon 30.000 € seit 2020)
- Oberkrämer: 405.468,79 €
- Löwenberger Land: 510.480,32 €
Was heißt das konkret?
Sie sehen es direkt vor Ihrer Haustür: modernisierte Plätze, neue Wohngebiete, sanierte Gebäude und stärkere Innenstädte.
So werden beispielsweise In der größten Stadt der Region, Hennigsdorf, im Zeitraum von 2026 – 2031 Investitionen in Höhe von 1,177 Mio. € geleistet, um das Wohnquartier Hennigsdorf Nord weiter aufzuwerten, indem alte Gebäude wie das nicht mehr nutzbare Stadtschwimmbad zurückzubauen. Außerdem können die Mittel genutzt werden, um in die soziale Infrastruktur zu investieren, die Sanierung und den Ausbau von städtischen Flächen voranzutreiben und weitere Gebäude und Flächen zu erwerben.
Weitere 10.000 € Fördermittel aus dem Förderprogramm „Lebendige Zentren“ fließen Velten zu. Diese Mittel tragen dazu bei, den Veltener Ortskern zu einem attraktiven, multifunktionalen und identitätsstiftenden Standorten weiterzuentwickeln. Der Fokus liegt also auf der Stärkung zentraler Versorgungsbereiche, der Bewältigung des Strukturwandels und Denkmalschutz historischer Altstädte. So entsteht eine einladende Innenstadt, die belebt!
Ich kann die kommunalen Vertreter, ob hauptamtlich in den Verwaltungen oder ehrenamtlich tätig in den Vertretungen nur auffordern die Programme der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Brandenburg zu nutzen. Es entstehen unter Hinzuziehung von Eigenmitteln nicht nur mehr Lebensqualität, sondern die Identifikation mit dem eigenen Wohn-und Lebensort wird dabei gestärkt.

