Eine Ministerin für Kultur zu Besuch im Löwenberger Land. Da denkt der „Städter“ vielleicht, was hat das landwirtschaftlich geprägte Dorf Grüneberg mit Kultur zu tun. Ganz klar! Da unser Oberhavel vielfältig und interessant ist, kommt Kultur „am Dorf“ nicht vorbei. Der gemischte Chor aus Grüneberg hat in diesem Jahr noch viel vor.

Auf meine und Ariane Fäschers Einladung hin, wurde die Ministerin Manja Schüle vor Ort, bei schönstem Sonnenschein, durch Bürgermeister Bernd Christian Schneck, Chorleiterin Christina Wacker  und den Chormitgliedern Elfriede Kloss und Doris Pohlandt am vergangenen Freitag begrüßt. Wir trafen uns im Dorfgemeinschaftshaus, der ehemaligen Dorfschule von Grüneberg. Heute ist dort ein Teil des Hortes integriert und im Obergeschoß hat der Jugendclub sein zu Hause. Aber auch Senioren treffen sich dort, um zu singen, Karten zu spielen oder einfach nur beeinander zu sein.  Frau Wacker (Vorsitzende des Chors) berichtete vom Zusammenhalt in der Gemeinde und wie dieser täglich zwischen Jung und Alt ge- und erlebt wird.

Aus diesem Zusammenhalt heraus ist die Idee des Chores entstanden, ab Herbst Workshops anzubieten. Gemeinsam Musizieren – zugezogen und gebürtige Grünberger, jüngere und an Lebenjahren ältere, sollen angesprochen werden, um gerade nach der Pandemie das Zusammensein wieder zu erleben.

Um dieses Projekt zu unterstützen und es kennen zu lernen, besuchte die Kulturministerin Manja Schüle Grüneberg.  Sich authentisch vor Ort ein Bild machen und mit den „Machern“ ins Gespräch zu kommen, stand im Mittelpunkt des Besuches. Die Ministerin gab schon mündlich Ihre Zusage das Projekt zu unterstützen. Der Antrag auf Förderung ist gestellt und mit bis zu 6.000 € Unterstützung kann der Chor in Grüneberg rechnen. Damit können unter anderem Musikinstrumente gekauft und die Workshops organisiert werden.

Meine Unterstützung ist den engagierten Grünebergern sicher und auch unsere Bundestagskandidatin Ariane Fäscher, selbst Sängerin, war begeistert von dem Engagement vor Ort. Kleine Vereine zu unterstützen und den ländlichen Raum zu stärken ist mir politisch wichtig und ich freue mich schon jetzt im Herbst dabei zu sein, wenn das Projekt startet.