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Spatenstich für den Erweiterungsbau Löwenzahn-Grundschule in Velten

 

Am 02. Juni 2021 war es endlich soweit. Der erste „Spatenstich“ für den Erweiterungsbau der Löwemzahn Grundschule wurde nach kurzen Ansprachen der Bürgermeisterin Ines Hübner, des Ministers für Infrastruktur Guido Beermann und der Schulleiterin Astrid Beck vollzogen.

Ca. 6,5 Millionen Euro insgesamt kostet der Erweiterungsbau an der Löwenzahn-Grundschule in Velten. Für das Projekt des Stadtumlandwettbewerbes (SUW) wurden vom Land rund 2,9 Millionen Euro Fördermittel aus dem „EFRE“-Programm der EU zugesagt. (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)

Ich freue mich, dass wir nun mit dem Bau in Velten starten können. Die zukünftige Barrierefreiheit und die Schaffung von mehr Räumen und somit mehr Platz für die Kinder, ist das wichtigste, was mit der jetzigen Erweiterung umgesetzt wird. Alle Kinder sollen die Möglichkeit haben, vor Ort die bestmögliche Förderung zu erhalten, auch die Schüler und Schülerinnen mit besonderem Unterstützungsbedarf.

Schulleiterin Astrid Beck freut sich zusammen mit ihrem Kollegium auf den Neubau mit modern eingerichteten Unterrichtsräumen, um auch neue Varianten des Lernens zu ermöglichen.

Bisher wird die Grunschule zweizügig betrieben, aber auch dies wird sich möglicherweise in Zukunft ändern. Der Bedarf an Grundschulplätzen kann bei weiterem Zuzug steigen. Auf solch eine Situation sollte man vorbereitet sein. Die angestrebte Ganztagsbetreuung kann mit dem zusätzlichen Platzangebot wesentlich besser umgesetzt werden.

Der Neubau mit mehr als 1.000 m² Nutzfläche wird zwischen dem bestehenden Schulgebäude und der Sporthalle errichtet. Mit 6 Klassen-, 5 Gruppen, mehreren Vorbereitungs- und Fachräumen wird der Gebäudekomplex als solches völlig umgestaltet. Im Neubau werden auch 3 eigenständige Horträume als Ergänzung zum Hort Zwergenhaus eingerichtet. Hierdurch soll auch die Zusammenarbeit zwischen Hort und Schule intensiviert werden. Mehr Platz gibt es zukünftig auch für Lehrer, Schulleitung und Sekretariat. Auch hier werden größere Büroräume und Aufenthaltsbereiche geplant.

Der Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Guido Beermann (CDU), machte deutlich, dass Velten in der Vergangenheit viel in den Städtebau und die Infrastruktur investiert und geleistet hat. Ich als Mitglied des Fachausschusses im Landtag freue mich sehr, dass in meiner Heimatstadt diese Projekte umgesetzt werden können.    

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Vom Westhafen bis Hamburg – BEHALA

 

In der letzten Woche konnte ich das Logistsik Unternehmen BEHALA (Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH) zu einem Arbeitstreffen aufsuchen. Da Logistik in Brandenburg nicht losgelöst von der angrenzenden Millionenstadt betrachtet werden kann, war mein Interesse als Mitglied des Infrastrukturausschusses in Brandenburg natürlich vorhanden. Die Inititative zu diesem Besuch ging von unserem Veltener SPD-Mitglied Jakob Wittreich aus, welcher sich als Student mit Verkehr und Logistik beschäftigt. Die Geschäftsführerin Petra Cardinal begrüßte mich vor Ort und ich konnte mir einen tiefgehenden Überblick zur Geschichte und den Geschäftsfeldern desa Logistik Unternehmens verschaffen, welches seit fast 100 Jahren auf dem Wasser, der Schiene und der Straße unterwegs ist. Berlin ohne BEHALA wäre wohl kaum vorstellbar. Der Westhafen ist Mittelpunkt des Unternehmens. Hier wurden und werden Güter umgeschlagen, die für Berlin aber auch Brandenburg von Bedeutung sind. Und dies natürlich vor allen Dingen per Schiene und Wasser – Das sollte Zukunft haben.

Das Logistik-Unternehmen wird in 2 Jahren sein 100-jährigen Bestehen feiern, worauf man Vorort sehr stolz ist. Hauptzentrale der Behala ist der Westhafen aber auch die Standorte am Südhafen und der Hafen Neukölln gehören dazu. Das Gelände im Westhafen wurde immer wieder um- und ausgebaut. Die Anforderungen an den Transport von Gütern haben sich in den letzten 100 Jahren verändert. Das Unternehmen stellte sich diesen Veränderungen, trotz der räumlichen Enge mitten in einer Großstadt. Heute stehen einige historische Industriegebäude unter Denkmalschutz. Bauliche Veränderungen sind am Standort schwierig. Die Wirtschaftbeziehungen und Warenstöme bewegen sich über die Binnenwasserstraßen, Autobahnen und Schienenwege weit über die Hauptstadtregieon hinaus. Hamburg liegt sozusagen „vor der Tür“.

Auch Standorte und Unternehmen im Norden von Berlin stehen im Mittelpunkt der Logisikbranche. Vorhandene Anbindungen wie Wasserstraßen und Schienenwege sind für Logistiker mit neuen Konzepten zum Warentransport von besonderer Bedeutung. Bei der BEHALA macht man sich dazu bereits heute Gedanken, denn wer Güter von der Straße auf die Schiene oder das Wasser bringen möchte, muß neue innovative Ansätze finden. Dieser Besuch beinhaltete für mich interessante Betrachtungen, wie Warenströme innerhalb und außerhalb Berlins gelenkt werden und welche zukünftigen Anforderungen an die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg gestellt werden müssen. Dies wird u.a. auch bei der Fortschreibung des Landesentwicklungsplans Hauptstadtregion (LEPHR) von zentraler Bedeutung sein.

Der Blick in die Zukunft der BEHALA ist für mich sehr beeindruckend. Sie hat ein weltweit erstes emissionsfreies Schubboot entwickelt. Die Energiebereitstelllung des Schubbootes wird erstmalig allein mittels gasförmigen Wasserstoff, Brennstoffzellen und Akkumulatoren erfolgen. Die „ELEKTRA“ soll vorranig im innerstätischen Verkehr in Berlin und dem Güterverkehr zwischen Hamburg und Berlin eingesetzt werden.