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Tesla wächst – ÖPNV vor Ort wird nachziehen!

 

Tesla könnte zum dritt größten Automobilstandort in Deutschland werden – Wer hätte dies vor einem Jahr gedacht, als Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach die Ansiedlung von Tesla in Grünheide (Oder-Spree) bekannt gegeben haben.

Das amerikanische Unternehmen wird dort voraussichtlich ab Sommer 2021 Elektrofahrzeuge (Cybertrack) montieren. Es könnten bis zu 500.000 Fahrzeuge je Jahr werden und bis zu 40.000 Arbeitsplätze werden zukünftig dafür am Standort entstehen. Der erste Bauabschnitt umfasst 90 ha (900.000 m²) bis zu 330 ha könnten es in der dritten Ausbaustufe werden. Mit welcher Geschwindigkeit dies derzeit geschieht, hat wohl viele Skeptiker überrascht.

Im abgelaufenen Jahr gab es zahlreiche Verhandlungen und Diskussionen zu Themen wie Arbeitsplätzen, Wohnraum und Verkehrsinfrastruktur. Der neue Industrie-Komplex – bezeichnet als „Gigafactory Berlin“ ist nach 1990 wohl eine große Chance für das gesamte Land Brandenburg, stellt die Region, die Politik und Planer aber auch vor anspruchsvolle Herausforderungen.

Um mir einen persönlichen Eindruck von der Lage vor Ort machen zu können, lud mich Jörg Vogelsänger (MdL) am vergangenen Freitag zu einer Rundfahrt durch die Region ein. Thema war vor allem die Frage, wie der Verkehr an die neue Situation angeglichen werden kann. Das Verkehrskonzept wurde ja jüngst im Infrastrukturausschuss vorgestellt und über 70 Mio. € stellt das Land Brandenburg aus dem Zukunftsfond zur Verfügung, um Straßen und Schiene „zu ertüchtigen bzw. neu zu bauen“.

 

 

                                                                             

 

 

 

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Eine Kammer gibt Zukunft!

Mit der IHK Potsdam persönlich am Hauptsitz in Potsdam ins Gespräch zu kommen, war schon lange geplant. Nun hat es trotz Corona in dieser Woche geklappt. Das persönliche Gespräch ist nach meiner Auffassung nicht zu ersetzen und notwendig. Mit dem Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dr. Mario Tobias, dem Geschäftsführer Bildung Wolfgang Spieß und dem Leiter Regional Tino Dracker konnte ich mich einerseits als Kammermitglied und auch als Mitglied des Landtages ausführlich über die Wirksamkeit der Soforthilfen, das Programm der Überbrückungshilfen und über die darüber hinaus statt findende „alltägliche“ Arbeit der Kammer austauschen. Das Thema Ausbildung und Qualifizierung im Rahmen der Fachkräftesicherung hat für mich und die IHK dabei einen besonderen Stellenwert. Hier hat Wolfgang Spieß für den Geschäftsbereich Bildung Einblick in die Arbeit seines Teams gewährt.

Die IHK Potsdam hat zu Ihren Kammermitgliedern nicht nur den direkten Kontakt, sondern setzte in den letzten Monaten auch wichtige eigene Impulse, um Unternehmen in der Ausnahmesituation als Interessenvertreter zu begleiten.

Das Impulspapier “ Wege aus der Krise“ ist dafür nur eine Beispiel.

2020-06-19 position-wege-aus-der-krise-data

Die Zusammenarbeit aller Verantwortlichen ist dieser „Ausnahmezeit“ wichtig. Dies wurde von der IHK positiv hervorgehoben und wird auch praktiziert.

 

Besonderen Wert legt man bei der IHK auf die Fachkräftesicherung und den Ausbau der verkehrlichen Infrastuktur, denn Qualität von Arbeit und Mobilität von Unternehmen und Mitarbeitern sind wichtige Bausteine für Zukunfts – und Unternehmererfolg und darüber hinaus zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region. Für mich war der Besuch nicht nur informativ, sondern ich nehme auch Anregungen und Hinweise in meine Arbeit mit und bin mir sicher, dass dieses Treffen und der Austausch fortgeführt werden.