Allgemein

Radwegebau in Oberhavel

 

Radwegebau an der L 20 zwischen Pinnow und Bernsteinsee

Dauerbrenner war und ist der noch nicht vorhandene Radweg an der L 20 zwischen dem Bernsteinsee – und dem Ortseingang Pinnow.

Nachdem die Stadt Velten in den vergangenen Jahren innerorts einen kombinierten Geh- und Radweg entlang der Pinnower Chaussee errichtet hat. Danach ging die Stadt in Vorleistung für den Landesstraßenbetrieb (LS) und es wurde der Radweg zwischen der Autobahnbrücke A 111 und dem Bernsteinsee errichtet. Im Zuge des Baus der A 10 wurde auch der neue Radweg über die Autobahnbrücke am Bernsteinsee vollendet.

Das letzte Teilstück zwischen Autobahnbrücke und Ortseingang Pinnow fehlt indes. „Die Landesstraße ist in einem desolaten Zustand und Radfahrer zwischen Pinnow und Bernsteinsee haben, aufgrund des schlechten Straßenzustandes und des alleeartigen Charakters auf diesem „letzten Kilometer bis zum Ortsteil Pinnow“, kaum Möglichkeiten Fahrzeugen auszuweichen.“, erläuterte ich bei meinem Termin vor Ort beim Landesbetrieb Straßenwesen den aktuellen Zustand. Auch das viele Nutzer Unverständnis dafür haben, warum man nicht zeitnah die 900 m Radweg gleich mitgebaut hat.

Insbesondere in den Sommermonaten nutzen viele Kinder und Jugendliche die Strecke mit dem Rad, um am Bernsteinsee ihre Freizeit zu verbringen. „Durch das erhöhte Baugeschehen, gerade auch aufgrund des Baus der A 10 ringsum, wird die Strecke von vielen Autofahrern als Ausweichstrecke genutzt, sodass es teilweise zu höherem Verkehrsaufkommen kommt, als in „Normalzeiten“.

Für die L 20 zwischen Bernsteinsee und Pinnow zeichnet sich dabei ein positives Bild ab. Nach Aussagen des Landesbetrieb Straßenwesen befindet sich dieser Abschnitt in Planung. Das Vergabeverfahren ist im Frühjahr dieses Jahres vorgesehen und der Beginn der baulichen Umsetzung ist für das III. Quartal dieses Jahres geplant. „Dann hätte das lange Warten ein Ende und die Strecke wäre zur Gänze verkehrssicher mit dem Rad zu befahren.“

 

Radwegebau B167/B109 Falkenthal

Schon lange begleitet das Thema Radwegeausbau B167/B109 Falkenthal. Erst im Sommer war ich vor Ort um das Vorhaben zu unterstützen.

Für den Ortsteil Falkenthal sind die zwei Bundesstraßen (B 167 und B 109) „Fluch und Segen“ zugleich. Das Radfahrer, insbesondere Kinder, welche mit dem Rad auch zur Schule fahren könnten, keine vernünftige Anbindung nach Liebenberg und weiter nach Grüneberg oder Neulöwenberg haben, ärgert nicht nur den Ortsvorsteher Karsten Kiesewetter, sondern auch die Mitglieder der Bürgerinitiative „Radweg Falkenthal“ seit Jahren.

Bei meinem persönlichen Besuch beim Landesbetrieb Straßenwesen habe ich nachgefragt.

Auch wenn es noch nicht zufriedenstellend ist, gibt es aber schon ein positives Signal in die richtige Richtung.

„Bei der Maßnahme handelt es sich um die Weiterführung des Radweges von Falkenthal bis zum Knotenpunkt der B109 mit der B167. Hierbei ist zu beachten, dass nicht nur der straßenbegleitende Radweg zu planen ist, sondern eine neue Trassenführung der B109 zu finden ist, um die Bundesstraße an die B167 anzubinden. Sie mündet bislang im spitzen Winkel auf die B167 und ist, weil die Trasse schlecht einzusehen ist, ein Unfallschwerpunkt. Für die Maßnahme wird die Planung in diesem Jahr fortgeführt.

Desweitern wird auch der Radweg vom Knotenpunkt der B167 mit der B109 bis nach Liebenberg planerisch vorbereitet. Beide Maßnahmen befinden sich in einem sehr frühen Planungsstadium. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht der Landesbetrieb Straßenwesen vor, beide Maßnahmen parallel umzusetzen. Dies hängt jedoch maßgeblich von der Baubeschaffung ab.“

Der Radwegebau wird immer wieder ein Thema in meiner Arbeit als Landtagsabgeordneter sein und werde auch in Zukunft über die Fortschritte berichten.

Weitere Informationen sowie die nachrangig betrachteten Wegeverbindungen können unter dem Link des Landesbetriebes Straßenwesen (LS) unter:

https://www.ls.brandenburg.de/ls/de/planen/strassen-und-radwegeplanung/radwege/

Allgemein

Ortsdurchfahrten in Velten und Oberkrämer

 

Der unbefriedigende Zustand der Ortsdurchfahrten (OD) der Landesstraßen (L) 17 und der L 20 in Velten und Oberkrämer beschäftigen mich schon seit langem. Aus diesem Grunde habe ich Gespräche mit der Gemeinde Oberkrämer und dem Landesbetrieb Straßenwesen (LS) geführt, um eine Verbesserung herbeizuführen.

Bereits im Juli traf ich mich mit Bürgermeister Peter Leys und dem Leiter des Bauamtes Oberkrämer, Dirk Eger, zu einem persönlichen Gespräch. Thema war der Ausbau der OD L 17. In der Folge habe ich schriftliche Anfragen an den LS gestellt. Dieser antwortete nun wie folgt:

Die OD Vehlefanz ist Bestandteil der Bedarfsliste für den grundhaften Ausbau von OD´en. Für die OD Vehlefanz wurde nun ein vordringlicher Bedarf festgestellt. Aufgrund der Vielzahl von anderen prioritären Straßen- und Radwegebaumaßnahmen, die das LS plant und baut, kann derzeit kein zeitnaher grundhafter Ausbau in Aussicht gestellt werden. Um die Verkehrsverhältnisse der OD bis zum grundhaften Ausbau verbessern zu können, wird gegenwärtig durch das LS geprüft, in welchem Umfang eine Sanierungs- bzw. Erhaltungsmaßnahme durchgeführt und zu welchem Zeitpunkt diese Maßnahme in das Projektprogramm für Landesstraßen aufgenommen werden kann.

Diese Aussage des LS ist ein Teilerfolg, da diese OD bisher nicht im Bedarfsprogramm enthalten war. Es kommt also Bewegung in die Verbesserung dieser Ortsdurchfahrt. Dies ist nicht nur notwendig, sondern kommt auch den Wünschen und Forderungen aus der Gemeinde entgegen. Die Unzufriedenheit der Bürger*innen vor Ort wächst weiter, da nur der grundhafte Ausbau der Landesstraße langfristig dem abhelfen würde.

Auch die OD L 20 in Velten bedarf einer Erneuerung. Aktuell plant das LS in Abstimmung mit der OWA Falkensee GmbH nun eine Deckenerneuerung, nachdem die OWA neue Trinkwasserleitungen im Bereich des Straßenkörpers errichtet. Im Anschluss an diese Baumaßnahmen wird auch die Deckschicht der Straße (Rosa-Luxemburg-Straße) über die gesamte Fahrbahnfläche hinweg erneuert. Die Sanierung der Deckschicht erfolgt westlich der Bahnüberführung bis Ortsausgang Velten. Dies bedeutet eine Verbesserung der Qualität der derzeitigen desolaten Fahrbahnoberfläche. In der Antwort des LS wird darauf hingewiesen, dass Gespräche mit der Stadtverwaltung Velten zur Erneuerung der Entwässerung und der Nebenanlagen stattfinden, um die entsprechenden Erhaltungsmaßnahmen in das Projektprogramm mit aufzunehmen.

Die Instandsetzung der L 20 zwischen Velten und dem Kreisverkehr Bötzow befindet sich derzeit noch nicht in Planung. Dennoch teilt der LS mit, dass sich der Radwegelückenschluss zwischen dem Kreisverkehr Bötzow und dem Ortseingang Marwitz in Planung befindet. Im Zuge dieser Maßnahme sollen die Fahrbahndecke des Kreisverkehrs und der Kreisverkehrs-Arme erneuert werden.

Ich wünsche mir eine beschleunigte Planung, um die Verhältnisse nach jahrelangem Investitionsstau hier zügig voranzutreiben.