Allgemein

Sicher unterwegs mit E-Lastenrädern?

 

Diese Frage habe nicht nur ich mir gestellt, da die Zahl der Verkehrsteilnehmer mit E-Lastenrädern stetig zunimmt. Die Verkehrswacht Brandenburg ist tätig geworden, da dieses neue Verkehrs- und Transportmittel insbesondere in den Ballungszentren an Bedeutung gewinnt. Im gewerblichen, aber auch im privaten Einsatz nimmt die Anzahl der Lastenradverkehrsteilnehmer, auch aufgrund der Förderung des Landes Brandenburg, weiter zu. In der Innenstadtlogistik wird dieses Transportmittel nach meiner Einschätzung sicherlich noch an Bedeutung gewinnen, da Handwerker oder Dienstleister die Vorteile dieser schadstoffarmen Transportmöglichkeit erkannt haben.

Aber wie gehe ich damit um? Wie sicher bin ich damit im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs? Mit diesen Fragen und der praktischen Umsetzung befasst sich die Verkehrswacht Brandenburg e.V.. Ein Schwerlastenrad kann schon mal bis zu 300 kg transportieren und dies ist dann mir dem Fahrradfahren eine „mechanischen Zweirades“ nicht mehr zu vergleichen.

Gemeinsam mit meinen Fraktionskollegen und Präsidenten der Verkehrswacht Jörg Vogelsänger konnte ich bei der feierlichen Übergabe der E-Lastenräder an die Verkehrswacht Oranienburg am 4.November dabei sein.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales hat das Projekt mit 25.600 Euro gefördert und so konnten vier neue E-Lastenräder von der Verkehrswacht Brandenburg erworben werden.

Damit der richtige Umgang der teils sehr großen und schweren E-Lastenräder, die durch die elektrische Unterstützung auch verhältnismäßig hohe Geschwindigkeiten erreichen können, geübt werden kann, stehen diese nun für die Bürger und Institutionen bei der Beratung und dem „Praxistest“ zur Verfügung. Die Verkehrswacht in Oranienburg bringt diese flächendeckend in Brandenburg zum Einsatz.

Die Verkehrswacht Brandenburg macht es sich zur Aufgabe den sicheren Umgang und das Beherrschen der Elektromobilität zu schulen und Bürgern das  umweltfreundlichen Transportmittel näher zu bringen. Wer sich also überlegt ein E-Lastenrad zu kaufen, sollte vorher prüfen, welches Modell mit welcher Ausstattung für den individuellen Einsatz geeignet ist.

Auf viele Fragen zum Lastenfahrrad bekommt man bei der Verkehrswacht Antworten  und der Praxistest vor Ort ist eine gute Gelegenheit sich selbst und verschiedene Modelle und Einsatzmöglichkeiten hautnah zu erleben.

                                

Allgemein

LÄNGER MOBIL – ABER SICHER?

 

Wir alle und auch ich werden älter! Wir möchten aber auch dann auf unseren „fahrbaren Untersatz“ nicht verzichten; möchten sicher mit einem E-Bike „von A nach B kommen“ und als Fußgänger unbeschadet die andere Straßenseite erreichen!

Wie verändert sich das Verkehrsunfallgeschehen und Mobilitätsverhalten mit zunehmendem Alter? Was beeinflusst das Fahrverhalten von Seniorinnen und Senioren? Was kann älteren Menschen helfen, weiterhin fit und sicher auf den Straßen mobil zu sein? Diese und viele andere Fragen wurden bei der Fachtagung Verkehrssicherheit diskutiert. Gemeinsam mit dem Ministerium für Inneres und Kommunales und dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) hat die IFK –  Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung diese Veranstaltung unter dem Motto – Länger mobil – aber sicher? organisiert und fachlich begleitet

Der Präsident der Verkehrswacht Brandenburg Jörg Vogelsänger, die Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt und ich, als Mitglied des Innenausschusses, konnten an der Fachtagung der beiden Ministerien teilnehmen.

Nach den einleitenden Begrüßungen der Minister Guido Beermann (Verkehr) und Michael Stübgen (Innen) ging es dann in den fachlichen Austausch der Teilnehmenden, welche hybrid an der Hochschule der Polizei durchgeführt wurde. Der „Schutzengel Joe“ stand nicht nur für das Gelingen der Veranstaltung, sondern auch für die über viele Jahre andauernde Kampagne des Infrastrukturministeriums, um auf die Vielfältigkeit und Komplexität einer sicheren Teilnahme unserer Senioren*innen im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.

Unsere ältere Generation ist auf Mobilität im Alltag angewiesen – Das höhere Alter der Verkehrsteilnehmer bringt Veränderungen. Die Abnahme der Reaktionsfähigkeit oder allgemeine gesundheitliche Beeinträchtigungen stellen uns alle vor Herausforderungen, denn Mobilität bedeutet auch Lebensqualität. Diese Lebensqualität möchten die Senioren ungern verlieren.