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Städtebauförderung: Geld für lebendige und attraktive Orte

 

Städtebaumittel helfen Bausubstanz zu erhalten, das Zusammenleben in Städten und Gemeinden attraktiver zu machen und retten manches historische Gebäude vor dem Verfall. 2020 wurden 98,5 Millionen Euro an 72 Kommunen im Land Brandenburg ausgereicht. Grundlage dafür waren die Programme „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“, „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der und Stadt- und Ortskerne“, und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere“. Die Fördermittel werden durch kommunale Eigenanteile ergänzt.

Ich freue mich sehr das auch Stadt und Gemeinden aus meinem Wahlkreis und Betreuungswahlkreis davon profitieren. Jeder eingesetzte Euro ist gut angelegtes Geld. Unsere Orte bleiben lebendig und werden attraktiver. Brandenburg ist für seine historischen Stadtkerne bekannt. Mit dem Programm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der und Stadt- und Ortskerne“ werden Stadt- und Ortszentren unterstützt oder Bausubstanz erhalten oder deren Nutzungsvielfalt gefördert. Mit dem Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ werden strukturschwache Stadt- und Ortsteile aufgewertet, Wohn- und Lebensqualität erhöht, Bevölkerungsgruppen integriert und der Zusammenhalt in der Nachbarschaft gestärkt. Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere“ fördert Städte und Gemeinden, die vor besonderen demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Neue Schwerpunkte des Programmes sind mehr Klimaschutz und Stadtgrün.

Die Stadt Hennigsdorf hat auf Grundlage der Programme 1,8 Mio. Euro, Kremmen 50.000 Euro und Gransee 750.000 Euro im letzten Jahr erhalten.

Das sind gute Nachrichten für unsere Region. Städtebauförderung war und ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung unserer Kommunen. Sie kommt jedem Einwohner zu Gute, da diese Mittel das bauliche Erbe bewahren und weiterentwickeln, aber auch Teilhabe und Austausch am gesellschaftlichen Leben für alle ermöglichen.

In diesem Jahr erhält das Land Brandenburg 44,8 Mio. Euro aus Bundesmitteln für die Städtebauförderung. Das Land stockt diesen Betrag um weitere 44,8 Mio. Euro auf. Dies ist mir als Mitglied im Haushaltsausschuss wichtig, um Projekte im gesamten Land Brandenburg finanzieren zu können. Darüber hinaus das der Haushalt noch im alten Jahr beschlossen und somit die Mittel für neue Projekte jetzt zur Verfügung stehen. Mit diesem Geld unterstützen wir auch in diesem Jahr die Kommunen bei der städtebaulichen Entwicklung. Das ist für die Zukunft Brandenburgs wichtig: Historische Stadtkerne und lebendige Quartiere sind attraktiv für die Menschen und wo man gern ist, bleibt man auch.

Auch für meine Heimatstadt Velten wünsche ich mir diese Förderung. Notwendig ist aber dafür, dass meine Kommune diese Entwicklungspotenziale nutzen möchte. Dann steht auch der Inanspruchnahme von Fördermitteln vom Bund und Land nichts im Wege.

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Regional und Bio steht im Mittelpunkt!

Die Bäckerei Plentz und der Luisenhof Velten sind unsere täglichen Begleiter. Sie versorgen uns mit hochwertigen Lebensmitteln, bieten zuverlässige Arbeitsplätze und zeigen wie man regional mit eigenen Marken im Verbund mit anderen Unternehmen erfolgreich sein kann. Nicht nur mich, auch den Fraktionsvorsitzenden der Landtagsfraktion Erik Stohn, welcher derzeit auf Sommertour ist, interessierte wie es hinter den Kulissen aussieht – wie die Inhaber und „Macher vor Ort“ die letzten Wochen und Monate unter „Corona“ die Situation gemeistert haben. Was bewegt die Mittelständler und wie sehen Sie die Zukunft – Was erwarten sie von ihren Landespolitikern.

Bei schönem Sonnenschein wurden wir  in Schwante von den  3 Junior Chefs Emelie Albe (geb. Plentz), Max Schöppner und Ralph Keidel am Holzbackofen der Bäckerei in Empfang genommen. Die Nachfolger in spe von Karl Dietmar Plentz haben uns von den Herausforderungen berichtet, welche Sie während der Corona Krise hatten bzw. noch haben.

Natürlich hat die Pandemie auch sie betroffen. Im Snack Bereich/Gastro gingen Mitarbeiter in die Kurzarbeit, da kein Umsatz generiert werden konnte. In dieser Zeit hat Emelie Albe das „Neue Frühstück“ entwickelt, da „Ihre“ Kundschaft eine Alternative zum Buffet „forderte“. Die Soforthilfe des Landes und das Kurzarbeitergeld haben die Probleme glücklicherweise minimiert.

Die Bäckerei ist in den letzten Jahren aufgrund neuer Standorte im Verkauf (zum Beispiel Bahnhof Velten – Haus des Brotes) stark gewachsen. Gesundes Wachstum bedeutet aber auch Veränderung – Ein neuer Standort für die Produktion steht in Rede, da die „Backstube“ in Schwante an ihre Grenzen stößt. Die Vorbereitungen laufen und Förderprogramme sollten helfen. Dazu gab es viele Fragen an uns.

Mich und Erik Stohn hat erfreut, das wie in der Vergangenheit 6 neue Azubi´s eingestellt wurden. Bewerber gab es mehr als Plätze vorhanden waren. Es spricht sich rum, dass der Familienbetrieb mit ca.: 160 Mitarbeitern attraktiv ist auch aufgrund der „familiären Firmenphilosophie“, welche aktiv gelebt wird. Sie bietet für alle Mitarbeiter die Möglichkeit dort Ihren Platz zu finden. Alle drei haben sich uns bedankt wie die Politik die Krise gemeistert haben.

Danach ging es zum Luisenhof nach Velten. Direkt am Eingang zum Businesspark befindet sich die Milchmanufaktur mit „Hofladen“ Dort begrüßten uns Dr. Kirsten Böhmann und Michael Müller mit Ihren vor Ort hergestellten Produkten, wie zum Beispiel den verschiedenen Käsesorten. Der Luisenhof beschäftigt ca: 30 Mitarbeiter, die für die Herstellung und den Verkauf von Käse und Milch vor Ort verantwortlich sind.

Der Unterschied zu herkömmlichen Betrieben ist, das ausschließlich Biomilch verarbeitet wird. Bei Edeka oder Netto finden wir diese als Bioprodukte bei uns in der Region in den Regalen. Schon jetzt wird mit Erzeugern / Landwirten und Vertriebspartner aus der Region zusammengearbeitet. Biomilch aus Brandenburg hat kurze Transportwege bis zu seinem Kunden. Ob Biofleischerei aus Velten oder Landwirt aus Grüneberg – Partner des Luisenhofes profitieren mit.

Im Vorort Verkauf des Luisenhofes kann man natürlich noch weitere Bio Produkte aus der Region erwerben. Bei unserem Besuch trafen wir auch zufällig die Bürgermeisterin von Velten, die mit gefülltem Korb gerade das Geschäft verließ.

Einen Umsatzeinbruch erlebte der Luisenhof in den letzten Monaten nicht. Allerdings waren Hygienekonzepte notwendig, um Produktion und Verwaltung aufrecht zu erhalten und die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen. Auf Soforthilfe konnte der Betrieb verzichten. Das Unternehmen möchte zukünftig weiter wachsen und am Standort Velten expandieren. Die Inhaber setzen klar auf den Trend der Regionalität und das Wachstum in der Biobranche. Fragen zu Bauplanungsrecht und Fördermöglichkeiten standen im Mittelpunkt der Gespräche, aber auch die Sorge, dass Corona zu negativen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen kann. Diese Sorgen nehmen Erik Stohn und ich sehr ernst.