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Mobilität für Oberhavel-InnoTrans 2022

 

Wasserstoff statt Diesel – auch für Oberhavel. Gemeinsam mit meinem Fraktionskollegen Jörg Vogelsänger, ehemaliger Verkehrsminister des Landes Brandenburg, besuchte ich die größte Verkehrsmesse Europas – die InnoTrans 2022 auf dem Messegelände in Berlin. Unser besonderen Interesse galt natürlich dem Gemeinschaftsprojekt Mireo Plus H Triebfahrzeug der NEB – Niederbarnimer Eisenbahn und Siemens Mobility. Dieses wasserstoffbetriebene Brennstoffzellentriebfahrzeug wird in Zukunft auch in Oberhavel auf der Strecke der RB 27, der Heidekrautbahn, eingesetzt werden. Nicht nur der Verkehrsvertrag (2024-2034) zwischen dem Land Brandenburg und der NEB wurde für die RB 27 gezeichnet, auch hat die NEB sieben dieser Fahrzeuge bei Siemens Mobility in Auftrag gegeben. 100 Unternehmen in Berlin-Brandenburg sind im oder mit dem Schienenfahrzeugbau beschäftigt – 85 davon stellten in der Brandenburger Halle aus – Ob Alstom, Stadler, die NEB, die FWM aus Hennigsdorf, der BTC Wustermark oder die BEHALA.

Auf dem Empfang der Länder Berlin-Brandenburg am Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion kamen wir auch mit dem Vorstand der Havelländischen Eisenbahn – hvle– ins Gespräch. Im Bereich des Gütertransportes und Werkstattleistungen hat dieses mit kommunaler Beteiligung agierendes Unternehmen (ca. 250 Mitarbeiter) seit 130 Jahren Erfahrung. Die Staatssekretäre Timo Schopf (Berlin) und Henryk Fischer (Brandenburg) machten auf die Bedeutung unserer Region für den  Schienenfahrzeugbau aufmerksam. Perwenitz (HVL) – Stadler, Alstom, FWM (Oberhavel) oder das BTC in Wustermark /HVL sind nur einige der zu erwähnenden Standorte nördlich von Berlin, welche nachhaltig in der Region wirken. 

Die InnoTrans zeigt, dass sich die Schienenfahrzeughersteller auf die Mobiltätsveränderungen einstellen, aber auch welche Nöte die EVU- Eisenbahnverkehrsunternehmen derzeit mit den gestiegenen Energiekosten haben.

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Eine Kammer gibt Zukunft!

Mit der IHK Potsdam persönlich am Hauptsitz in Potsdam ins Gespräch zu kommen, war schon lange geplant. Nun hat es trotz Corona in dieser Woche geklappt. Das persönliche Gespräch ist nach meiner Auffassung nicht zu ersetzen und notwendig. Mit dem Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dr. Mario Tobias, dem Geschäftsführer Bildung Wolfgang Spieß und dem Leiter Regional Tino Dracker konnte ich mich einerseits als Kammermitglied und auch als Mitglied des Landtages ausführlich über die Wirksamkeit der Soforthilfen, das Programm der Überbrückungshilfen und über die darüber hinaus statt findende „alltägliche“ Arbeit der Kammer austauschen. Das Thema Ausbildung und Qualifizierung im Rahmen der Fachkräftesicherung hat für mich und die IHK dabei einen besonderen Stellenwert. Hier hat Wolfgang Spieß für den Geschäftsbereich Bildung Einblick in die Arbeit seines Teams gewährt.

Die IHK Potsdam hat zu Ihren Kammermitgliedern nicht nur den direkten Kontakt, sondern setzte in den letzten Monaten auch wichtige eigene Impulse, um Unternehmen in der Ausnahmesituation als Interessenvertreter zu begleiten.

Das Impulspapier “ Wege aus der Krise“ ist dafür nur eine Beispiel.

2020-06-19 position-wege-aus-der-krise-data

Die Zusammenarbeit aller Verantwortlichen ist dieser „Ausnahmezeit“ wichtig. Dies wurde von der IHK positiv hervorgehoben und wird auch praktiziert.

 

Besonderen Wert legt man bei der IHK auf die Fachkräftesicherung und den Ausbau der verkehrlichen Infrastuktur, denn Qualität von Arbeit und Mobilität von Unternehmen und Mitarbeitern sind wichtige Bausteine für Zukunfts – und Unternehmererfolg und darüber hinaus zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region. Für mich war der Besuch nicht nur informativ, sondern ich nehme auch Anregungen und Hinweise in meine Arbeit mit und bin mir sicher, dass dieses Treffen und der Austausch fortgeführt werden.