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GEMEINSAM DIE HERAUSFORDERUNG ANNEHMEN!

Den Zusammenhalt und das Miteinander in der Corona-Krise bewahren, hat auch für mich oberste Priorität. Geld alleine wird nicht alle Probleme in diesen Tagen lösen können.

Mich erreichen natürlich auch viele Nachfragen und Hilferufe zu den Folgen der Corona Krise, ob per Anruf, Mail oder Messenger. Wann kommt meine Soforthilfe von der ILB? Wie wird die Intensivmedizin unterstützt oder was wird mit den Stornokosten für eine bereits bezahlte Klassenfahrt meiner Kinder. Mich erreichen aber auch Hilfsangebote von Mitbürger(innen), welche ich weiter leite oder Infos gebe, wie man sich persönlich einbringen kann, um für Mitbürger eine Hilfe zu sein.

Was ist mit der Landwirtschaft? Gehen Sie auf den Link, möglicherweise werden dann auch einige Ihrer wichtigsten Fragen beantwortet Gemeinsam die Herausforderung annehmen!

Sollten doch Fragen offen bleiben, so können Sie mich im Bürgerbüro unter der Rufnummer 03304 / 5 44 22 00 erreichen. Auch wenn nicht jede Frage sofort beantwortet und nicht jedes Problem sofort gelöst werden kann, so möchte auch ich meinen Beitrag leisten, zu unterstützen.

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Rettungsschirm des Landes wird nochmals verdoppelt!

Über 40.000 Anträge auf Soforthilfe von Selbständigen und Unternehmen bei der ILB, Unterstützung von Krankenhäusern bei der Beschaffung von Schutzausrüstung, Erstattung von Kita Beiträgen, Unterstützung von Saisonarbeitern und Lohnersatzleistungen für Beschäftigte… – Die Liste ließe sich noch fortführen. Insgesamt sollen nun 2 Mrd. € zur Verfügung gestellt werden. Am Montag, dem 30. März wird der Haushalts – und Finanzausschuss, welchem ich angehöre zu einer Sondersitzung und Mittwoch, dem 01. April der Landtag dazu Entscheidungen im Rahmen des Nachtragshaushaltes 2020 treffen müssen.

Nach meiner Einschätzung werden die Belastungen für folgende Haushaltsjahre immens sein. Jetzt heißt es alles zu tun, den Wirtschaftskreislauf aber auch das alltägliche Leben der Brandenburger-(rinnen)  zu stützen. Zu dieser Auffassung kam die Koalition aus SPD, CDU und Grünen unter Betrachtung der aktuellen Situation am heutigen Tage.

Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, ob die Bemühungen des Landes aber auch des Bundes den wirtschaftlichen“Blackout“ verhindern können. Die Hilfen müssen allerdings schnell greifen, um eine Wirkung zu erzielen. In erster Linie geht es aber jetzt um die Gesundheitsvorsorge. Unsere Krankenhäuser und deren Mitarbeiter-(innen) stehen bei weiter steigenden Zahlen von Erkrankten vor immensen Herausforderungen in der medizinischen Versorgung. Die Situation ist mehr als „ernst“ aber nicht „aussichtslos“.

Mein Fraktionsvorsitzender Erik Stohn fasste es so zusammen: „Das öffentliche Leben und große Teile des wirtschaftlichen Lebens stehen still. Wir spannen einen Rettungsschirm auf, unter den viele Platz finden sollen. Mit dem Geld unterstützen wir diejenigen, die Hilfe brauchen, um über die Zeit zu kommen. Wir wollen sicherstellen, dass geschlossene Läden nach der Auszeit wieder öffnen können, Unternehmen ihre Angestellten aus der Kurzarbeit zurück holen können und wir uns nach der Zeit auch an den Künsten und Künstlern wieder erfreuen können. Würden wir diesen Rettungsschirm nicht aufspannen, müssten wir befürchten, dass vieles nach der Zeit nicht mehr da wäre. Jedes Unternehmen, das wir durch die Zeit bekommen und jeden Arbeitnehmer, den wir durch diese Zeit bringen, ist es wert. Darüber hinaus unterstützen wir Krankenhäuser bei der Bewältigung der Herausforderung. Der Rettungsschirm ist ein wirkungsvolles Instrument, um die Krise zu meistern.“

 

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Corona – Aktuelle Informationen aus Bund, Land und Landkreis

Update : 23.März 2020 – Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hat auch längst unsere Region den Landkreis Oberhavel erreicht und breitet sich weltweit in immer mehr Ländern aus. Die Informationslage ist mitunter für den einzelnen Betroffenen nicht ganz einfach zu erfassen, neben den Empfehlungen und Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung gibt es in den jeweiligen Landkreisen und auch in den Städten und Gemeinden dazu noch gesonderte Hinweise, welche auf die Situation vor Ort im Detail eingehen. Die Gesamtsituation ist eine ganz besondere Herausforderung, die eine klare Informationslage notwendig macht und die von uns allen mit Solidarität und Mitmenschlichkeit geprägt sein sollte.

Ich möchte an dieser Stelle versichern, dass insbesondere auch auf Landesebene in der Regierung sowie im Parlament an Lösungen und Hilfen mit Hochdruck gearbeitet wird. Bitte beachten Sie die aktuelle Verordnung des Landes Brandenburg. Diese ersetzt die Verordnung vom 17.März 2020.

Der Rettungsschirm (500 Mio. €) ist auf den Weg gebracht und die Investionsbank Brandenburg bereitet das Nothilfeprogramm vor – ILB – Soforthilfe . Es soll bereits am Mittwoch, dem 25.03.2020 starten. Achten Sie deshalb auf weitere Veröffentlichungen, welche ich auf dieser Seite in den nächsten Tagen immer wieder aktualisieren werde. Zunächst möchte ich auf folgende wichtige Informationen hinweisen :

Informationen des Landkreises Oberhavel

Der Landkreis Oberhavel informiert über den aktuellen Stand. Bitte nutzen Sie den Link, um über aktuelle Pressemitteilungen informiert zu sein. Nutzen Sie auch die aktuellen Veröffentlichungen Ihrer Stadt und Gemeinde und die des Robert Koch Institutes

Landkreis Oberhavel Pressemitteilungen und Informationen zu Corona

Informationen und Hinweise im Land Brandenburg

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Am Sonntag, den 23.03. verkündete die Bundesregierung die Vereinbarung zwischen Bundesregierung und den Bundesländer Leitlinien zum Kampf gegen die Corona-Epidemie, zusammenfassend gelten aktuell folgende Regelungen:

 

 

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Erster Spatenstich für Hedwig-Bollhagen-Gymnasium in Velten: Rohbauarbeiten für den…

Passend zum Geburtstag unserer Veltener Bürgermeisterin Ines Hübner fand heute am 2. März der symbolische erste Spatenstich für den Erweiterungsbau des Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums in Velten statt. Mit dabei waren Landrat Ludger Weskamp, Bildungsdezernentin Kerstin Niendorf, Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner, Schulleiterin Claudia Heimen, Schülersprecherin Leni Winkler und die Vorsitzende der Schulkonferenz Anja Bartsch. Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums begleiten den Spatenstich musikalisch.

Im Erweiterungsbau wird es zukünftig auf zwei Etagen elf Klassenräume mit einer Größe von jeweils 64 Quadratmetern geben. Außerdem wird auch größere Caféteria mit mehr Sitzplätzen und einer Terrasse im Neubau entstehen. Als Verbindung vom bestehenden Gebäude zum Neubau entsteht ein zweigeschossiger Verbinder, der in Zukunft auch der Haupteingang sein wird. Wenn der Erweiterungsbau fertig ist, wird im bestehenden Gebäude ein Fachunterrichtsraum für Kunst sowie zusätzliche Schülerarbeitsplätze innerhalb der Bibliothek und Mediathek geschaffen. Die Arbeitsplätze werden zu großen Teilen mit PC-Technik ausgestattet sein.

Der Landkreis investiert in das Projekt inklusive der Ausstattung und Informationstechnik rund 5,9 Millionen Euro. Die Erweiterung des Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums ist notwendig, damit kommende Schülerinnen und Schülern ausreichend Platz zum Lernen finden. Die Bauarbeiten finden bei laufendem Schulbetrieb statt. Geplant ist, dass der Erweiterungsneubau zum Schuljahr 2021/2022 und der Umbau des Bestandsgebäudes zum Schuljahr 2022/23 fertig gestellt sein wird.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Noack resümiert zufrieden über die erfolgreiche Entwicklung der Schulstandorte in Oberhavel: „Bereits 1995 konnte ich beim Bau des neuen Hedwig-Bollhagen Gymnasiums (zuvor in der heutigen Kita Villa Regenbogen) mit dabei sein. Seitdem sind eine Vielzahl von Schulen des Landkreises entstanden. (Runge, Luise Henriette, Torhorst). Das Raum und Fachkabinettangebot wird nun auf diesen Standard angepasst und für Schülerinnen und Schüler aus der Region, auch für das Wachstum in Marwitz wird zusätzliche Kapazität geschaffen. Der Neubau der vier-zügigen neuen Oberschule wird in unmittelbarer Nähe schon durch den Kreis vorbereitet. Es wird also wohl nicht die „letzte“ Grundsteinlegung sein.

Andreas Noack zum heutigen Spatenstich: „Ich habe mich natürlich riesig gefreut, das jetzt endlich richtig losgeht. Ich weiß natürlich, wieviel Vorplanung und Arbeit bereits durch den Landkreis, die Schule selbst und die Architekten geleistet wurden. Mit der Fertigstellung des Neu- und Bestandsbaus des Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums wird notwendiger und wichtiger neugewonnenen Platz geschaffen, wodurch sich auch die Lehr- und Lernbedingungen an der Schule deutlich verbessern.“

DEEG 2020 Allgemein

Andreas Noack zu Besuch beim Familienunternehmen deeg in Velten

Am 2. März war ich zu Besuch beim Werkzeugspezialisten deeg in Velten. Seit April 2016 befindet sich die Filiale für Werkzeug und Maschinenhandel im deeg-Park Velten (ehemaliger Götzenbaumarkt). Vorher war deeg 25 Jahre lang mit seiner Filiale in Hennigsdorf ansässig.

Vor 33 Jahren hat Norbert Pfitzer das Familienunternehmen übernommen und ist seit 1991 auch in den neuen Bundesländern vertreten. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1991 ist die Filiale fleißig gewachsen. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 18 Mitarbeiter und bildet zurzeit zwei Auszubildende als Kauffrau im Groß- und Außenhandel aus, die sie später auch übernehmen wollen.       

Nach einem aufschlussreichen Unternehmensgespräch mit dem Geschäftsführer Norbert Pfitzer und dem Veltener Niederlassungsleiter Frank Lüders zu den Themen wie Fachkräftesicherung und verkehrlichen Anbindung des Standortes in Velten, wurde der Landtagsabgeordnete durch den Verkaufsraum geführt. Auf über 1.600 qm finden ihre Kunden hier eine große Auswahl an hochwertigen Produkten aus den Bereichen Arbeitsschutz, Betriebseinrichtung, Elektrowerkzeuge, Industriebedarf, Maschinen und Werkzeuge. Zu ihren Hauptkunden zählt vor allem Industrie und Handwerk, aber auch Polizei oder andere Behörden.   

Mein besonderer Dank gilt dem Geschäftsführer Herrn Pfitzer und dem Niederlassungsleiter Herrn Lüders, die mir einen tiefen Einblick in das Unternehmen und den Standort in Velten gaben. Das Unternehmen versteht sich als Dienstleister, der für seine Kunden ein offenes Ohr hat und für jedes Problem eine passende Lösung anbieten kann. Gleiches erwartet Herr Pfitzer auch von der Politik. Ein bisschen weniger Bürokratie würde den Unternehmen guttun. Mit dem Standort in Velten und der Firmenentwicklung ist der Unternehmer sehr zufrieden. Ich wünsche dem Unternehmen für die Zukunft viel Erfolg und bin mir sicher, dass sich gute Qualität auch weiterhin durchsetzen wird.

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Sind die Veltener noch zu retten?

Wer den S-Bahn-Anschluss für Velten infrage stellt und wer den sozialen Wohnungsbau durch ein Moratorium verhindert, handelt der noch verantwortungsvoll für seine Stadt und im Sinne der Veltener Bürgerinnen und Bürger?

Sicherlich braucht man ein paar Tage, um die gefassten Beschlüsse der Stadtverordneten von Velten und das große mediale Interesse zu verarbeiten. Bei aller politischen Aufgeregtheit sollte man sich aber auf sachbezogene Argumente beziehen, um die Situation zu bewerten.

Am 13. Februar kam es auf Antrag der Fraktion Pro Velten zur Verabschiedung der beiden Vorlagen: „Grundsatzbeschluss zur Steuerung des Städtewachstums“ (Verbot von Bebauungspläne mehr als 50 Wohnungen) und „Bahnanbindung der Stadt Velten“ (S-Bahn-Anschluss vernachlässigen zugunsten RE6 nach Gesundbrunnen), die unverständlicherweise mit knapper Mehrheit von Pro Velten, zwei AfD-Abgeordneten, der NPD und einer  bzw. 2 CDU-Stimmen beschlossen worden sind. Das, was da beschlossen wurde, widerspricht allen bisherigen Planungen auf Kommunal- und Landesebene zu einer geordneten Entwicklung in der Stadt Velten.

Es steht im Widerspruch zu einer Vielzahl von Beschlüssen in der Vergangenheit. Während der Sitzung wurden durch den Antragsteller falsche bzw. nicht vollständige Informationen gegenüber der Öffentlichkeit abgegeben. Pro Velten behauptet, dass außer einem Halbsatz im Landesnahverkehrsplan (2018) in Bezug auf den S-Bahnanschluss nicht passiert sei. Dies ist fachlich schlichtweg falsch, denn das i2030-Projekt wird als eines der prioritären Projekte des Landes zur Verkehrsinfrastruktur angesehen.

Mit dem Infrastrukturprojekt i2030 planen die Länder Berlin und Brandenburg, DB Netze und VBB eine bessere Schieneninfrastruktur für die Metropolregion. Das i2030 Projekt ist das „Zukunftsprojekt Schiene“ für Velten. Nach über 15 Jahren Verhandlungen gab es letztes Jahr endlich Zustimmung zum rund 115 Millionen Euro teuren Programm, das den zweigleisigen Ausbau Richtung Hennigsdorf für die S-Bahn und die verbesserte Anbindung der Regionalbahn ab 2024 im 30-Minuten-Takt priorisiert.

Die Deutsche Bahn befindet sich schon in Abstimmung mit der Stadt Velten zum Ankauf von Grundstücken. Planungsleistungen für den Ausbau der Strecken im Rahmen des i2030-Projekts stehen vor der Vergabe. Das Infrastrukturministerium unter CDU-Führung steht 100 Prozent zu diesen Verkehrsprojekten. Auch ich werde mich im Infrastrukturausschuss des Landtages weiterhin für die schnellstmögliche Realisierung einsetzen und eine Beschleunigung vorantreiben.

Eine katastrophale Entscheidung, die viele Nachteile für die Stadt Velten und ihre Bewohner mit sich bringen kann. Es ist sicher, dass bezahlbare Wohnungen auch für Veltener nicht mehr gebaut werden können, bleibt es bei dieser Beschlusslage.

Es wird darüber hinaus auch Arbeitsplätze kosten und die Fachkräftesicherung für Unternehmen erschweren.

Der soziale Wohnungsbau wird mit sofortiger Wirkung gestoppt – die Pläne der REG ad absurdum geführt. Der Neubau von bis zu 150 Wohnungen durch die REG und weiterer durch die Stiftung „Joanes“ wird wohl ab jetzt nicht mehr möglich. Die Entwicklung des Wohngebietes an der Nauener Straße (laut Rahmenplanung der Stadt und mit Zustimmung von Pro Velten) steht infrage und Eigentümer, welche Projekte in Vorbereitung haben, werden vor den Kopf gestoßen. Der Aufsichtsrat der REG in welchem alle Fraktionen vertreten sind, hat sich nach meiner Kenntnis „einmütig“ für die Entwicklung und damit auch für den Flächenankauf in dem Gebiet Nauener Straße ausgesprochen. Wer soll das noch verstehen?

Parkstadt Velten

Der ungeordneten Wohnbebauung und Verdichtung in Velten wird jetzt Tür und Tor geöffnet, da keinerlei städtische Bauleitplanung mehr greifen würde. Nicht die Stadt wird aktiv laut Planung eingreifen und vorentscheiden, sondern das Bauordnungsamt des Landkreises Oberhavel würde diese Entscheidungen ersetzen und eine  Zustimmung oder Ablehnung von Bauvorhaben durchführen. Auf der Strecke bleibt dabei der soziale bezahlbare Wohnungsbau und die Mitfinanzierung von Infrastrukturkosten der Investoren wie zum Beispiel die beschlossene Kitainfrastrukturabgabe.

Ein fataler Rückschritt besonders vor dem Hintergrund, da sich in diesen Tagen der Brandenburgische Infrastrukturminister Beermann (CDU) und die Mehrheit der Brandenburger Landtagsabgeordneten dafür ausgesprochen haben, die Wohnungsbauförderung zukünftig zu verstärken. 

Bauvorhaben Poststraße

Sind sich diejenigen, die solche Anträge von Pro Velten unterstützt haben, darüber im Klaren, dass sie alle Förderprojekte vom Stadt-Umland-Wettbewerb, dem Bund-Länder-Programm Aktive Stadtzentren (ASZ), die Förderung von Kitaneubauten usw. zumindest gefährden und mindestens infrage stellen? Das Argument von Pro Velten, die Infrastruktur von Velten bleibt auf der Strecke, ist einfach nur falsch! Die Grundsteinlegung für die Erweiterung der Kita Kinderland fand heute am 19.02.2020 statt. Die Erweiterung des HB-Gymnasiums hat begonnen. Der Neubau einer Kita in Velten Süd ist in Vorbereitung. Das gesamte Bahnhofsumfeld inklusive des Neubaus der Überführung ist abgeschlossen. Der Umbau des Jugendfreizeitzentrums, der Neubau des Sozialgebäudes des Rugbyclubs – Man könnte noch zig Projekte anführen, welche die Infrastruktur in Velten in den letzten Jahren befördert haben. Nicht durch Zufall, sondern durch eine gezielte und abgestimmte Planung unter Mitwirkung der Stadtverordneten. All dies ist Infrastruktur für alle neuen und alten Veltener. Dies wird mit der Beschlusslage wissentlich und absichtlich von Pro Velten sabotiert. Unverantwortlich! Dazu ein Vorsitzender, der die Sitzungen der Stadtverordneten für seine Vereinsinteressen missbraucht und Abgeordneten nicht mit der notwendigen Neutralität als Vorsitzender aller Stadtverordneten begegnet. Eine Fraktion, die offen ausgetragenen Rassismus nicht nur duldet, sondern benutzt, sich nicht abgrenzt, ist schwer zu ertragen.  Die Fraktion Pro Velten lässt sich von dem offen ausgetragenen Rassismus der AfD vereinnahmen, um eine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung zu erzielen. Damit leistet Pro Velten aktiv Vorschub für die Spaltung der Stadt und schürt Vorurteile. Sie machen Politik mit der Angst vor Entfremdung und dem Verlust von Identität. Es befremdet mich zutiefst, dass Abgeordnete von Pro Velten und der CDU Velten sich nicht klar von den Aussagen der AfD abgegrenzt haben. Es macht aber auch die Geisteshaltung der Antragsteller und ihrer Unterstützer deutlich.

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Youlab 2020: Zu Besuch bei der größten Ausbildungsmesse in…

Welchen Beruf will ich lernen?

Wo kann ich in Oberhavel eine Ausbildung machen?

Am 12. Februar hatten Jugendliche und angehende Azubis wieder die Chance, sich auf der größten Ausbildungsmesse Oberhavels über zukunftsorientierte Ausbildungsberufe, freie Stelle, Praktika und Ausbildungsbetriebe zu informieren.

Eröffnet wurde die Ausbildungsmesse durch den Landrat Ludger Weskamp, Hennigsdorfs Bürgermeister Thomas Günther und den Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Potsdam, Peter Heydenbluth, die mit ihrem Oranienburger Regionalcenter die Messe ausrichten.

In diesem Jahr waren 110 Unternehmen aus der Region mit dabei und standen als Ansprechpartner den Fragen der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Von AWU, Energieinsel GmBH, über die Polizei Brandenburg, Takeda, der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, den OHV Kliniken bis hin zu Bäckerei Plentz, dem Landkreis Oberhavel und vielen mehr. Fast alle Branchen waren auf der Youlab zu finden – von Gesundheit, Bau, Energie, über Tourismus, Automobilindustrie, Nahrung bis hin zu Banken/Sparkassen, Handel, Bildung und mehr.

Für Oberhavels Unternehmen aller Branchen herrscht ein harter Wettbewerb um die Bewerber. Die Besetzungsprobleme angebotener Ausbildungsstellen werden immer größer. Deshalb sind Ausbildungsmessen eine lohnende Veranstaltung sowie Investition in die Zukunft. Einerseits können Unternehmen sich präsentieren und einen ersten Eindruck von potentiellen Bewerbern bekommen, während Jugendliche die Chance haben, einen Ausbildungsplatz zu finden. 

Eine Ausbildung kann eine gute Basis für euer berufliches Weiterkommen sein. Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Youlab geben. Vorbeikommen lohnt sich!

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Wer sind die besten Lehrkräfte in der Region?

In Oberhavel werden wieder die besten Lehrkräfte gesucht. Ausgezeichnet mit dem „Brandenburgischen Lehrerinnen- und Lehrerpreis“ werden auch in diesem Frühjahr Unterrichtende, die sich besonders engagieren: Sie bieten außergewöhnliche Qualität in der Wissensvermittlung, bringen den Schülerinnen und Schülern demokratische Werte und globales Denken nahe oder erleichtern ihnen den Zugang zur digitalen Welt. Auch der Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie außerschulische Aktivitäten etwa in der kommunalen Jugendarbeit werden positiv bewertet. In unserer Region zeigen viele Lehrerinnen und Lehrer einen herausragenden Einsatz. Sie engagieren sich tagtäglich für unseren Nachwuchs, kümmern sich um gute Berufs- und Studienorientierung und vieles mehr. Deshalb haben sie die Auszeichnung als Dank und Anerkennung verdient.

Mit diesem Preis wollen wir ‚Danke‘ sagen. Danke für das Engagement, die Ausdauer und die Leidenschaft herausragender Lehrerinnen und Lehrer und Lehrkräfte-Teams. Sie haben einen der vielfältigsten, verantwortungsvollsten und mit Sicherheit auch schönsten Berufe.

Kinder, Jugendliche und Eltern können wieder Kandidaten für den Lehrerinnen- und Lehrerpreis benennen. Die Schulkonferenzen nehmen die Vorschläge entgegen, auch von Schulträgern oder externen Partnern, und prüfen sie vor der Weitergabe an das zuständige Schulamt. Einsendungen an das Amt sind bis zum 6. März 2020 möglich. Ich hoffe auf zahlreiche Vorschläge, besonders von Schülerinnen und Schülern aus Oberhavel. Denn sie wissen am besten, wie sich die Lehrkräfte jeden Tag für sie und ihre Mitschüler einsetzen.

Der Lehrerinnen- und Lehrerpreis wird Anfang Juni 2020 verliehen durch Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke und Bildungsministerin Britta Ernst. Ausgezeichnet werden Lehrkräfte oder Teams aus allen Regionen des Landes, stellvertretend für die vielen guten Lehrerinnen und Lehrer in Brandenburg.

Nähere Informationen unter:

www.mbjs.brandenburg.de/wir-ueber-uns/veranstaltungen/brandenburgischer-lehrerinnen-und-lehrerpreis.html

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Junge Ärzte für Oberhavel

Wer Medizin studiert und später gerne in einer kleinen oder mittleren Gemeinde Menschen helfen möchte, kann sich jetzt für das Brandenburger Landärzteprogramm bewerben. Noch bis zum 15. Februar läuft die Frist für die zweite Runde in dem Stipendienangebot, das die Landesregierung zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg im vergangenen Jahr aufgelegt hat. Auch in Oberhavel soll sich damit künftig die Gesundheitsversorgung stabilisieren und verbessern. Wir brauchen junge Ärztinnen und Ärzte, insbesondere im Norden unseres Landkreises. Die Attraktivität von Brandenburg steigt für medizinische Nachwuchskräfte auch dank des Landärzteprogramms in Brandenburg.

Die Studierenden können vom 1. April an ein Stipendium von 1000 Euro monatlich erhalten. Verbunden ist damit die Verpflichtung, nach dem Abschluss mindestens fünf Jahre lang als Ärztin oder Arzt in ländlichen Regionen Brandenburgs zu praktizieren. Dazu zählt insbesondere in Oberhavel Hennigsdorf, Oranienburg sowie Gransee und Zehdenick. Landärzte arbeiten nicht ab vom Schuss, sondern mitten im Leben. Sie haben den direkten Kontakt zu ihren Patientinnen und Patienten und erfahren jeden Tag, wie wichtig und wertvoll ihre Tätigkeit ist.

Teil des Programms sind auch Co-Stipendien über 500 Euro pro Monat für angehende Mediziner, die bereits durch eine Kommune oder einen Krankenhausträger gefördert werden. Alle Stipendien laufen längstens für die Regelstudienzeit von 75 Monaten. Zur Anstellung von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung durch bereits niedergelassene Ärzte ist ein Zuschuss bis 5.760 Euro monatlich möglich, für höchstens fünf Jahre. Dafür kommen viele Fachrichtungen in Frage, von Allgemeinmedizin über Kinder- oder Frauenheilkunde bis zu HNO-Ärzten. Dieses Programm dient dazu, Ärzte auszubilden und in der Region zu verwurzeln, um unser aller Gesundheitsversorgung zu sichern.

In der ersten Runde des Landärzteprogramms im Spätsommer 2019 war die Nachfrage groß, auch ich rechne diesmal mit vielen Interessenten. Das Programm läuft bis 2027; in dieser Zeit sollen bis zu 200 Medizinstudierende von den Stipendien profitieren und sich für eine Arbeit im ländlichen Raum Brandenburgs entscheiden. Ich würde mir wünschen, dass dieses Programm dazu beiträgt, dass möglichst viele von ihnen dann auch dauerhaft in unserem Landkreis bleiben.

Weiterführende Links:

www.kvbb.de/praxis/studium-weiterbildung/foerderprogramm/stipendium/

www.kvbb.de/fileadmin/kvbb/dam/praxis/studium/foerderprogramm/karte_foerderregionen_nach_lep.png

 

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Neujahrsempfang vom Arbeitskreis Grüneberg ERINNERT

Am Abend des 27. Januars fand der Neujahrsempfang vom Arbeitskreis Grüneberg ERINNERT anlässlich des Holocaust-Gedenktags in der alten Schule von Grüneberg statt. Pastorin Ruth-Barbare Schlenken führte gemeinsam mit Tony Sieg durch die Veranstaltung. 

Gezeigt wurde der Film: „Ein Weg – Tausend Schicksale“, der mit Zeitzeugenaussagen sehr authentisch an den Todesmarsch Ende April 1945 von Sachsenhausen über den Belower Wald bis kurz vor Schwerin erinnerte. Dieser Film wurde im Jahr 2013 von Schülerinnen und Schülern des Georg-Mendheim-OSZ gedreht.

Die Räumung des Konzentrationslagers Sachsenhausen kostete noch kurz vor der Befreiung mehr als tausend Häftlingen das Leben. Durch das Heranrücken der Roten Armee wurden am 20. und 21. April 1945 mehr als 33.000 Häftlinge, darunter Frauen und Kinder, von Sachsenhausen zu Fuß Richtung Nordwesten getrieben. Für die meisten von ihnen endete der Marsch mit ihrer Befreiung durch sowjetische und amerikanische Truppen zwischen dem 2. und 4. Mai im Raum Parchim – Ludwigslust – Schwerin, etwa 200 Kilometer von Oranienburg entfernt.

Im Anschluss gab es eine bewegende Gesprächsrunde zur weiteren Aufarbeitung, an der sich viele der anwesenden Gäste beteiligten. Für das Jahr 2020 hat der Arbeitskreis „Grüneberg ERINNERT“ zahlreiche spannende Veranstaltungen geplant – wie bspw. am 19. April die Enthüllung der Gedenktafel „Grünerberg ERINNERT in Ravensbrück statt oder die geplante Fahrt nach Krakau zum Zeitzeugengespräch und Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz im Juli. Schauen Sie einfach mal auf der Facebookseite vom Arbeitskreis vorbei: https://www.facebook.com/ueberlagert/  Es lohnt sich!

 

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