Der  Schulanfang am 09. August 2021 war wohl auch der richtige Termin, um auf die verkehrliche Situation in Falkenthal, im Löwenberger Land, aufmerksam zu machen. Für den Ortsteil sind die zwei Bundesstraßen (B 167 und B 109) „Fluch und Segen“ zugleich. Das Radfahrer, insbesondere Kinder welche mit dem Rad auch zur Schule fahren könnten, keine vernünftige Anbindung nach Liebenberg und weiter nach Grüneberg oder Neulöwenberg haben, ärgert den Ortsvorsteher Karsten Kiesewetter seit Jahren. Die Ortsdurchfahrt ist saniert, aber die Anbindung der B 109 an die B 167 in Richtung Liebenberg mit dem dazugehörigen straßenbegleitenden Radweg wartet auf seine Umsetzung. Die Gemeinde würde wohl in Vorleistung für den Radweg gehen, aber dahin scheint derzeit kein Weg zu führen.

Ich habe mir heute zusammen mit dem Ortsvorsteher Karsten Kiesewetter, dem stellv. SPD Ortsvereinsvorsitzenden Tobias Schmidt, dem Vorsitzenden der Falkenthaler Füchse Jan Reinsberg, dem stellv. Ortsvorsteher Christian Bergmann und dem Kreistagsmitglied Werner Lindenberg die Situation vor Ort angeschaut. Ich bin der Einladung aus dem Ortsteil gerne gefolgt und kann gut nachvollziehen, dass  man für 300 m Radweg in Falkenthal kämpft. Die Kinder aus der angrenzenden Kita „Kinderland“ und die Leiterin Frau Weigelt wollten dann auch mal schauen, was die Politiker da an der Straße machen. Bis auf zwei von den „Knirpsen“, sind auch alle schon mit dem Fahrrad gut unterwegs. Allerdings kennen sie auch schon die Gefahren der viel befahrenen Bundesstraße.
Im Übrigen sind die Fahrräder, über dem Banner, von den Kindern aus der Kita bemalt worden und machen auf den Zustand zusätzlich aufmerksam. Ich hab zugesagt, mich für die Umsetzung einzusetzen und die Beteiligten auf dem laufenden zu halten.