Dietmar Woidke in Velten

Morgen  wird es sicher voll  in Velten`s Innenstadt. Und im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Sie, mit Ihren Fragen zur Landtagswahl und Ihren Wünschen und Anregungen für die Zukunft unseres Brandenburgs und unserer Region. Dietmar Woidke unser Ministerpräsident und ich als Direktkandidat stehen Ihnen in der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr auf dem Marktplatz von Velten für Gespräche zur Verfügung. Für das leibliche Wohl und Live Musik ist ebenfalls gesorgt. Ich freue mich auf sie! 

„Retterprämie“ kann nur der Anfang sein

Bereits zum 04. Juni hatten der Feuerwehrförderverein Florian Velten e.V.  und ich den Innenminister Karl-Heinz Schröter zu einem Fachgespräch nach Velten eingeladen. Stadt- Gemeinde- und Kreisbrandmeister, der Landrat, Bürgermeister(in) und die Fördervereine der Feuerwehren sollten die Gelegenheit bekommen, sich mit dem „Oberfeuerwehrmann“ des Landes ganz ungezwungen in einem Fachgespräch auszutauschen.

Das der Waldbrand bei Jüterbog die Veranstaltung unmöglich machte, war ärgerlich aber verständlich. Heute konnte die Veranstaltung „fast“ wie versprochen nachgeholt werden.

In der Zwischenzeit wurde aber insbesondere zur „Retterprämie“ durch das Land Klarheit geschaffen, was die Antragstellung der Retterprämie usw. betrifft. Das der Minister aufgrund einer Erkrankung nicht erscheinen konnte, wird er wohl selbst am meisten bedauern. Er stellt sich gerne für den Austausch mit den „Machern“ vor Ort zur Verfügung.

Glücklicherweise konnte seine Staatssekretärin Katrin Lange, welche als Amtsdirektorin viele Jahre selbst für den Brand – und Katastrophenschutz zuständig war, den Minister würdig vertreten.

Die Verantwortlichen für die Feuerwehren hatten aber nicht nur die „Retterprämie“ im Blickfeld. Von der Tagesbereitschaft der Wehren bis hin zur Technikausstattung und derem Einsatz wurde fast jedes Thema rund um den Brand- und Katastrophenschutz angesprochen. Für mich steht fest, dass es eine weitere Veranstaltung geben sollte, da die 2 Stunden sicher nicht ausreichend waren. Es wurde sehr deutlich, dass sich Land, Landkreis, die Städte und Gemeinden aber auch die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner bemühen, trotz demografischen Wandels, höheren Anforderungen an Qualifikation oder Personalnot in der Tagesbereitschaft, den Schutz von uns allen aufrecht zu erhalten. Die Retterprämie oder der Hinterbliebenenschutz sind notwendige und richtungsweisende Anerkennung, aber sie lösen nicht alle Probleme.

Heute vor Ort im Kuschelhain in Velten

Mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen geht am besten, wenn man direkt vor Ort ist – An der Haustür in Ihrem Wohngebiet. Den Auftakt habe ich heute in Velten am Kuschelhain gehabt und ich hatte mit unserem jüngsten Mitglied aus dem Ortsverein Jakob Wittreich, einen engagierten Studenten an meiner Seite. Wir wurden nett und freundlich empfangen und ich bin mir sicher, am 06.August werden viele die Gelegenheit nutzen, mit Dietmar Woidke und mir ins Gespräch zu kommen. Die Einladungen zu der Veranstaltung auf dem Marktplatz in Velten wurden gerne angenommen. Morgen werden wir in der Westrandsiedlung und in der Parkstadt Velten sein.

Für Sie vor Ort

An diesem Freitag starten mein Team und ich, direkt vor Ort um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ich beginne natürlich in meiner Heimatstadt, werde aber von Hennigsdorf bis Großmutz in den nächsten Wochen mit meinem Team auch bei ihnen vor Ort anzutreffen sein. Falls wir uns also in Ihrem Wohngebiet begegnen, sprechen Sie uns an. Welche Dinge Sie bewegen, was besser gemacht oder verändert werden kann. Ich bin gespannt auf die vielen Gespräche mit Ihnen.

„Sie gehen nicht in den Krieg, um andere zu…

„Erinnerung stirbt, wenn Menschen und Ihr Schicksal vergessen werden“ – Bereits der zehnte Stolperstein wurde heute in Hennigsdorf vor der Berliner Str. 18 von Gunter Demnig verlegt. Erinnert wird an das Leben von Wilhelm Busse und seiner Frau Klara, welche hier wohnten. Beide gehörten der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas an und mussten Zeit Ihres Lebens aufgrund ihrer religiösen Einstellung mit Erniedrigung, mit Haft und letztendlich neben vielen anderen Menschen dies mit dem Leben bezahlen.

Neben dem Stolperstein (2006 verlegt) von Klara Busse wurde heute Ihrem Ehemann Wilhelm Busse gedacht. In seiner Ansprache machte sein Urenkel Stephan Steinfurth mehr als deutlich, was die Verfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus und danach in der DDR für seine Familie bedeutete:

Hätte Wilhelm Busse das Grundgesetz vor 70 Jahren mitgeschrieben, so wäre nach seiner Überzeugung der Artikel 1  – „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ mit seinen Worten und Überzeugungen sicher mit den Worten „Die Würde anderer Menschen ist unantastbar“ verfasst worden – so sein Urenkel.

„Sie gehen nicht in den Krieg, um andere zu töten – sie lassen sich lieber selber töten. Aus religiösen Gründen verweigerten die Zeugen Jehovas den Hitlergruß  und auch den „Dienst an der Waffe“ – mit allen daraus entstehenden Konsequenzen. „Moral war mehr wert, als ihr eigenes Leben“ – Über 8000 Mitglieder der Zeugen Jehovas waren während der NS Zeit aufgrund des Verbotes (1934) der Religionsgemeinschaft betroffen und legten sie nicht ihren Glauben ab, so hatten sie wie Wilhelm Busse mit Haft und Tod zu rechnen. 1935 und 1936 wurde auch Wilhelm Busse inhaftiert – angeklagt und zu 15 Monaten Haft verurteilt und 1938 ins KZ Sachsenhausen eingeliefert. Er überlebte Haft und Krieg – seine Ehefrau nicht. Sie wurde 1940 verhaftet und 1941 ins KZ Ravensbrück deportiert und starb im KZ Auschwitz am 07.01.1943.

Das Leiden hatte aber selbst nach dem Krieg für den Urgroßvater von Stephan Steinfurth kein Ende – In der DDR zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt, verstarb er am 10.März 1957 im Haftkrankenhaus von Brandenburg-Görden nach einem Schlaganfall. „Das stärkste Bild ist immer noch ein Vorbild“ so sein Urenkel und Wilhelm Busse war dies, weil er seinen Glauben nicht ablegte.

Heute wurde im Hennigsdorfer Stadtklubhaus in einer weiteren Veranstaltung an Wilhelm Busse erinnert. Für mich hat die Verlegung des Stolpersteines auch eine ganz persönliche Bedeutung. Als ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrates der IGV mbH – einer ehemals städtischen Gesellschaft von Velten, habe ich die Ansiedlung der Zeugen Jehovas (Königreichssaal) im Velten Business Park Am Havelring vor vielen Jahren begleitet. Nur war mir zum damaligen Zeitpunkt noch nicht bewusst, welche Leiden die Vorfahren der heutigen Religionsgemeinschaft in der NS Zeit und danach erleiden mussten. Ich werde also zukünftig auch dieses aus einem ganz anderen Blickfeld sehen. Schon aus diesem Grund ist der Stiftung von Gunter Demnig, der Familie um Stephan Steinfurth, der Stadt Hennigsdorf und allen die daran erinnern, zu danken. Und gleichzeitig ist es Mahnung, denn Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind noch immer vorhanden und begegnen uns in der heutigen Zeit wieder verstärkt. 

 

„Omas & Opas“ zum Lachen gebracht – Sommerfest der…

Im Rahmen der Seniorenwoche fand am Dienstag das Sommerfest der Ortsgruppe der Volksolidarität Hennigsdorf in der Gaststätte „Unter dem Nußbaum“ bei herrlichem Sommerwetter statt und ich war sehr dankbar, daran neben dem Bürgermeister Thomas Günther teilzunehmen zu dürfen.

Die Kaffee -und Kuchentafel war schon reich eingedeckt und nach ein paar kurzen Worten der Vorsitzenden Frau Hentschke konnten die Seniorenrinnen und Senioren der Vorführung der Kinder der Kita „Biberburg“ aus Nieder-Neuendorf viel Applaus spenden.

Die Kids haben die Anwesenden mit Liedern und Vorführungen begeistert und man hat gespürt, das der Funke zwischen „Jung & Alt“ übergesprungen ist. Den Kindern, hat es trotz der Hitze sichtlich Spaß gemacht, den „Omas & Opas“, ihr Können zu zeigen. Sie brachten nicht nur einmal die Gesellschaft zum Lachen und waren mit viel Freude dabei!

Was wäre die Ortsgruppe ohne Ihren Chor und die Theatergruppe – Sei waren mit viel Leidenschaft dabei ihr Können zu zeigen.

Viel stellen die Mitglieder des Vereines auf die Beine, um Senioren Angebote zu machen. Ich war wiederholt überrascht, mit viel Leidenschaft und Einsatz die „Aktiven“ sich einbringen. Von Ruhestand war wenig zu spüren – eher von „Unruhezustand“. Thomas Günther sagte, dass diese wichtige ehrenamtliche Arbeit auch zukünftig seine und sicher auch die Unterstützung der Stadtverordneten von Hennigsdorf finden wird. Dem kann ich mich nur anschließen, denn Hennigsdorf möchte eine Stadt für alle Generationen sein und die Volkssolidarität leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Vorbildlich!

Es war ein kurzweiliger Nachmittag in Hennigsdorf. Danke an Frau Hentschke und Frau Damm für die Einladung. Ich komme gerne wieder.  

 

Mixed Pickels Woche gestartet!

Unter dem Motto „Laß Seifenblasen platzen, nicht Deine Träume“ wurde die 27. Mixed Pickels Woche heute auf der Wiese vor der Ofenstadthalle eröffnet.

Wie wichtig es ist, sich für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit einzusetzen, zeigen ja gerade die letzten Wochen mit dem abscheulichen Verbrechen von Kassel.

Ich bin immer wieder froh, die ersten Preisträger des Oberhavel Preises für Toleranz und Zivilcourage bei ihrem Engagement zu unterstützen.

Unser evangelischer Pfarrer Markus Schütte hat sich bei der Stadtverwaltung und den Stadtverordneten nicht nur für die finanzielle Unterstützung in den letzten Jahren bedankt. 

Die Kinder und Jugendlichen erwartet in dieser Woche ein buntes Programm, welches täglich ab 10:0o Uhr startet.

Wer sich informieren möchte schaut unter www.mixed-pickels.de nach. Man findet sowohl das Programm der gesamten Woche als auch die Elternerklärungen. Ich wünsche den engagierten Helfern und allen Kindern und  Jugendlichen eine interessante Woche mit viel Spiel und Spaß.

Für Oberhavel – Kreistag konstituiert!

Am 19. Juni 2019 hat sich der Kreistag Oberhavel konstituiert, dem auch ich als Abgeordneter und Fraktionsvorsitzender der SPDLGU Kreistagsfraktion weiterhin angehören werde. Über mein Wahlergebnis im Wahlkreis II (Hennigsdorf,Velten,Oberkrämer) habe ich mich sehr gefreut.

In seiner ersten Sitzung nach der Wahl wird der Vorsitzende des Gremiums gewählt. Die CDU, zweitstärkste Fraktion im Kreistag Oberhavel, hatte Dr. Wolfgang Krüger aus Bärenklau für den Vorsitz vorgeschlagen und nachdem dieser mit einem deutlichen Ergebnis gewählt wurde, habe ich als Fraktionsvorsitzender gratuliert und meinen Wunsch auf eine gute Zusammenarbeit für Oberhavel zum Ausdruck gebracht. Meine Fraktion ist mit 12 Abgeordneten im Kreistag Oberhavel vertreten und wird mit dem Hennigsdorfer Stadtverordnetenvorsitzenden Frank Schönfeld ebenfalls im Präsidium des Kreistages vertreten sein. 

 

Frank Schönfeld erhielt in geheimer Wahl 47 von 56 Stimmen. Mit Frau Petra Bajorat-Kollegger (Grüne – Bündnis 90) und Dr. Jutta Franz-Reichel (Die Linke) wurden nach mehreren Wahlgängen 2 Frauen für den 2. und 3.Stellvertreter in das Präsidium gewählt. Gegen 18:50 Uhr endete die konstituierende Sitzung im Kreistagssaal in der Havelstraße 3 in Oranienburg bei an diesem Tag immer noch tropischen Temperaturen.

Zwischen den Wahlgängen wurden aber auch Abgeordnete aus der nun zu Ende gegangenen Wahlperiode verabschiedet, welche entweder nicht wieder angetreten sind bzw. nicht in den Kreistag gewählt wurden. Aus unserer Fraktion (2014-2019) waren Jutta Lindner, Lutz Tornow und Karsten Peter Schröder anwesend. Ihnen wurde für Ihren Einsatz und ihr Engagement gedankt. Ich finde, eine tolle Geste gegenüber den Ehrenamtlern.                                                                             

 

 

Biotechnologie in Hennigsdorf – bei der UGA

Der Besuch bei dem Biotechnologieunternehmen UGA war sehr aufschlussreich und hat mir einen weiteren vertiefenden Einblick in den rasant wachsenden Bereich der Wirtschaft gegeben. der Geschäftsführer Herr Kobler hat nicht nur die Bedeutung von Ausstattung und Umfeld für sein Unternehmen beschrieben, sondern auch die Probleme im Zusammenhang mit dem stetigen Wachstum deutlich gemacht.

Am Standort in Hennigsdorf wird die Life Science Oberhavel (LSO) neue Gewerbeflächen im Rahmen eines Neubaus insbesondere für Biotechnologieunternehmen errichten, denn diese Zukunftsbranche soll am Standort ausgebaut und gefestigt werden. Die LSO ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Stadt und Landkreis und gerade deshalb war es für mich wichtig zu erfahren, welche Erwartungen Unternehmer wie die UGA an solche geförderte Objekte haben, um als Unternehmen der Biotechnologie erfolgreich und schnell auf Marktveränderungen zu reagieren.

 

Für Oberhavel in den Landtag – Internetseite am Start

Bis zur Landtagswahl in Brandenburg am 01.September sind es weniger als 80 Tage und nach der Wahl ist ja auch immer vor der Wahl.

Ab heute ist meine Internetseite am Start. Dort können Sie sich über das Landtagswahlprogramm, sowie meine Person informieren. Aktuelle Beiträge
und Veranstaltungen werden dort veröffentlicht .