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Sprachförderung in Brandenburgs Kitas gesichert!

 

Sprache entdecken und lernen in der Kita bedeutet: Qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher lesen den Kindern vor, lassen sie erzählen, singen und reimen mit ihnen, machen Wortspiele. Sprachliche Bildung ist eine Kernaufgabe der Kindertagesbetreuung und eine bedeutende Säule im Kita-Alltag. Sprachmelodie, Grammatik sowie Wortschatz werden bewusst gewählt und förderlich modelliert, um dem Kind das Erkennen der lernenden sprachlichen Einheiten zu erleichtern.

Ich freue mich sehr, dass wir die Sprachförderung in Kitas, welches im Bund im Juni 2023 ausläuft, in den Brandenburger Kitas zum Beispiel mit Fachmaterialien, Fortbildungs- und Praxishilfen sowie über das Landesprogramm Sprachberatung aus eigenen Mitteln fortführen. Es wurden bislang mehr als 200 Kitas in Brandenburg, zehn davon in Oberhavel, bei der alltagsintegrierten Sprachförderung unterstützt. Finanziert wurden die „Sprach-Kitas“ jährlich mit 6,3 Millionen Euro aus Bundesmitteln und rund 700.000 Euro als Landesanteil. Künftig wird das Land Brandenburg diese Sprachförderung komplett aus eigenen Mitteln weiterführen.

Sprachförderung in Oberhavel – vier Kitas in Oranienburg, je zwei in Hennigsdorf und Zehdenick, je eine in Birkenwerder und Oberkrämer werden weiterhin gefördert.

In der Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport vom 08.12.2022 steht wie folgt:

Kinder- und Jugendministerin Britta Ernst: „Die Sprachförderung in Brandenburger Kitas hat einen großen Stellenwert. Und sie wird immer wichtiger. Sprachliche Bildung im Kita-Alltag ist ein entscheidender Bestandteil der frühkindlichen Bildung und trägt zu einem guten Start in die Schule bei. Natürlich sind wir nicht glücklich darüber, dass das Bundesprogramm zur Sprachförderung nur noch bis Ende Juni 2023 laufen soll. Wir werden daher mit einem eigenen Landesprogramm das klare Signal an Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie die Kita-Träger senden, dass wir die bisherige Sprachförderung des Bundes fortführen werden.“

Finanzministerin Katrin Lange: „Ich sehe die klare Notwendigkeit, dieses erfolgreiche Programm fortzusetzen, auch wenn dafür eigene Mittel in Anspruch genommen werden müssen. Umgekehrt wäre nämlich niemandem zu erklären, warum ein solches dringend benötigtes Programm Mitte 2023 auslaufen sollte. Meine Meinung ist: Kinder haben gerade in den letzten zwei Jahren im Zuge der Corona-Pandemie schon genug mitmachen müssen. Jetzt noch ab dem nächsten Jahr an der Sprachförderung zu sparen, weil das Bundesprogramm ausläuft, kommt für mich nicht in Frage. Ich sage das ausdrücklich auch als Finanzministerin des Landes.“

HINTERGRUND      

Kindertagesstätten haben im Rahmen der frühkindlichen Bildungsarbeit den Auftrag, alle Kinder von Anfang an in ihrer Sprachentwicklung zu unterstützen. Brandenburg hat bereits im Kita-Jahr 2010/11 mit der Sprachförderung bei Kindern in Krippen und Kindergärten begonnen. Das zahlte sich aus: Der Anteil der Kinder mit Sprachförderbedarf im Land Brandenburg lag bei der ersten flächendeckenden Datenerhebung im Jahr 2010 bei 19,7 % und sank bis 2021 auf 16,1 %. Die Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der Kindheit (NUBBEK-Studie) bestätigte mit überdurchschnittlichen Ergebnissen beim Sprachverstehen und Sprachgebrauch bei Krippenkindern den Ansatz der frühkindlichen Sprachförderung. Ebenso belegen Daten des Landesgesundheitsamtes aus Einschulungsuntersuchungen die präventiven Effekte des Kita-Besuchs: So sinkt bei Kindern, die drei Jahre und länger eine Kita besuchen, der Anteil mit Sprach- und Bewegungsauffälligkeiten im Vergleich zu Kindern ohne oder mit verkürzter Kindertagesbetreuung.

Quelle: PM vom 08.12.2022 des MBJS

 

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Das Brandenburg-Paket

 
Seit dem 24. Februar 2022 ist nichts mehr wie es zuvor war. Es ist eine Zeitenwende eingetreten. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine führt in ganz Europa nicht nur zu einer neuen Bedrohungslage, sondern auch zu Belastungen von privaten Haushalten und gewerblichen Unternehmen. Überall in Europa treiben die hohen Preissteigerungen für Energie und Gas die Inflation, in bisher nicht bekannten Ausmaß an. Damit wird der Wohlstand und Zusammenhalt nicht nur in unserem Land, sondern in der gesamten Europäischen Union gefährdet.
Das Ziel der Landesregierung ist es, die Folgen dieser Krise für wesentliche gesellschaftliche Bereiche, ergänzend zu den Maßnahmen des Bundes, soweit abzumildern, dass eine Existenzbedrohung möglichst vermieden wird und der gesellschaftliche Zusammenhalt gewahrt bleibt.
Die Landesregierung möchte mit 2 Mrd. € Landesmitteln, welche durch eine Kreditaufnahme bereit gestellt werden, seinen Beitrag leisten, um einerseits  die vom Bund in Aussicht gestellten Mittel des Entlastungspaketes 3 (200 Mrd. €)  kofinanzieren zu können und darüber hinaus eigene Hilfsprogramme zu finanzieren. Brandenburg bereitet sich also darauf vor, nicht nur seinen Anteil an Bundesprogrammen zu tragen, sondern auch eigene Hilfen zu gewähren, welche für die Zukunft Brandenburgs wichtig sind und waren. Dies findet auch meine Zustimmung, da ich fest davon überzeugt bin, dass auch diese Krise nur gemeinsam bewältigt werden kann.
 
Worum geht es im Einzelnen, um die Hilfen möglichst zielgenau wirken zu lassen?
 
Finanzielle Entlastung von Familien
⇒ Stärkung kleiner und mittlere Unternehmen
⇒ Stärkung der kritischen Infrastruktur
⇒ Stärkung der Verkehrsunternehmen,
⇒ Stärkung sozialer Einrichtungen
 
Dies sollten die Ziele dieser ergänzenden Landeshilfe sein, welche in den Wochen und Monaten konkret ausgestaltet werden müssen.
 
Gemeinsam mit Bund und Kommunen die Energiekrise bewältigen – Konkret zu unterstützen!
Dafür ist es notwendig, dass der Landtag Brandenburg die „haushalterische Notlage“ erklärt, damit diese Mittel durch Kreditaufnahme zur Verfügung gestellt werden können.
Als Mitglied des Haushaltsausschusses stehen für mich also intensive Beratungen zum Doppelhaushalt 2023/ 2024 an. Es sind noch viele Details zu klären, viele Abstimmungen sind noch notwendig. Ich und meine Fraktion stecken den „Kopf nicht in den Sand“! Es müssen Wege aufgezeigt werden, die vorhandenen Probleme im Zusammenhang mit der Energiekrise zu bewältigen, um gewachsene Strukturen zu erhalten. Die Menschen mit Ihren konkreten Sorgen sind vorhanden und diese fordern zu Recht Antworten. Den politischen Diskurs über den besten Weg aus der Krise müssen wir in der Öffentlichkeit führen und andererseits das staatliche Handel organisieren, um auf Veränderungen angemessen zu reagieren.
 
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Der Sommer steht vor der Tür!

 

Familien in Brandenburg mit niedrigem Einkommen können auch in diesem Jahr Unterstützung für einen gemeinsamen Urlaub erhalten. Das Land Brandenburg hilft mit den Ferienzuschüssen vor allem Alleinerziehenden und kinderreichen Familien, die sich sonst das Verreisen nicht leisten könnten. „Auch in unserer Region gibt es Familien, die sich so einen Urlaubswunsch erfüllen können“. „Gerade jetzt ist es für Kinder wichtig, gemeinsam mit Geschwistern und Eltern Neues zu erleben und sich zu erholen“.

Der Urlaub kann in Ferienstätten für Familien oder anderen geeigneten Unterkünften verbracht werden, grundsätzlich an jedem Ort. „Auch in diesem Jahr steht wegen der Corona-Pandemie sicherlich das regionale Reisen im Vordergrund“, vermute ich. „Gute Erholung hat ja nichts mit der Entfernung vom Zuhause zu tun. Auch nahe Urlaubsziele sind sehr verlockend!“ Natur, Wasser, frische Luft – das sind die besten Zutaten für schöne Ferien im Kreis der Familie, „und davon gibt es reichlich in unserer Region“,

Für die Ferienzuschüsse stehen insgesamt 370.000 Euro zur Verfügung. Die Reisen können zwischen 2 und 13 Übernachtungen dauern. Für jede Übernachtung und jedes mitreisende Familienmitglied gibt es zehn Euro. Gefördert werden Familienreisen in Quartiere, die als Beherbergungsbetriebe beziehungsweise Ferienunterkünfte betrieben werden. Aber auch Familienreisen mit gemieteten Wohnwagen bzw. Wohnmobile sowie auf Zeltplätze sind förderfähig. Die Anträge müssen sechs Wochen vor Antritt der Reise gestellt werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter:

https://lasv.brandenburg.de/lasv/de/zuwendungen/familie/

oder direkt beim Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg (LASV),

Dezernat 53, Lipezker Straße 45, 03048 Cottbus,

Mailanschrift: familienferien@lasv.brandenburg.de

Fragen zur Beantragung und Abrechnung des Familienferienzuschusses-2022

Antragsformular-Familienferienreisen-2022


 

Nicht nur über das Land gibt es Fördermöglichkeiten für  den Familienurlaub, sondern auch über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

„Bei der Corona-Auszeit bezahlen Sie für einen Familienurlaub von bis zu einer Woche nur etwa zehn Prozent der Übernachtungs- und Verpflegungskosten in einer der teilnehmenden Familienerholungseinrichtungen.“

Im nachfolgenden Link finden Sie alles weitere in einem Video erklärt.

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/corona-auszeit-fuer-familien/corona-auszeit-urlaub-familien-185706

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/corona-auszeit-fuer-familien

 Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien trotz der bewegten Zeiten einen schönen Urlaub.

 

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Waldbrand in Oberkrämer – Finanzielle Hilfen in Sicht!

 

In den letzten Wochen hat ein Waldbrand in Bötzow (Gemeinde Oberkrämer) unsere Feuerwehrleute in Schach gehalten. Aufgrund der trockenen Lage in dem munitionsbelasteten Gebiet wurde die Arbeit der Feuerwehr zusätzlich erschwert. Die Einsatzkräfte konnten nicht wie üblich nah an den Brandherd heran, sondern nur die Flanken sichern, damit der Brand nicht auf andere Waldstücke übergreift. Die Hauptbekämpfung erfolgte über Löschhubschrauber und Löschroboter. Aus vielen umliegenden Gemeinden wurden zusätzliche Feuerwehrkräfte zusammengezogen und unterstützten die Gemeinde Oberkrämer bei der Bekämpfung dieses Großbrandes. Aus dem Havelland unterstützten Einheiten mit Löschrobotern den Einsatz. Solch ein Einsatz über viele Tage führt alle Beteiligten an ihre Belaszungsgrenze und deshalb gilt mein Dank in erster Linie den Kameraden*innen für ihren selbstlosen Einsatz.

Um Informationen aus erster Hand über den aktuellen Stand in Erfahrung zu bringen, habe ich Kontakt mit Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys aufgenommen. Dass der Einsatz aufgrund der Einsatzdauer und Belastung an die Leistungsgrenze der Kameraden*innen geht, stand schon zu diesem Zeitpunkt fest.  Der Bürgermeister hatte darüber hinaus auch die Befürchtung, dass die Gemeinde möglicherweise mit den Kosten – ca. 250.000 € (insbesondere der notwendige Einsatz von Löschhubschraubern) – für diesen über mehrere Tage andauerndem Großeinsatz, allein bliebe. Daraufhin habe ich mich noch am selben Tag an das Ministerium für Inneres und Kommunales gewandt, um zumindest diese Sorge zu entkräften.

Die Gemeinde kann selbstverständlich einen Antrag auf Zuwendung aus dem Landeshaushalt stellen. Bereits im vergangenen Jahr wurden Diskussionen zu den finanziellen Folgen solcher Großschadensereignisse geführt. Wir, als Regierungskoalition, haben daher in der Haushaltsdiskussion zum Landeshaushalt einen extra Haushaltstitel für Zuwendungen an Gemeinden eingerichtet, aus welchen Mittel für solche Waldbrände finanziert werden können.

Ich verfolge die Entwicklungen rund um das Geschehen weiter und hoffe, dass der Einsatz in Oberkrämer nicht für den Anfang einer langen Waldbrandsaison in Brandenburg steht. Die starken Regenfälle der vergangenen Tage werden die Waldbrandgefahr glücklicherweise zunächst minimieren und tun den Einsatzkräften sicherlich auch gut, sofern sie nicht gleich wieder aufgrund von Starkregenfällen in weitere Einsätze geschickt werden müssen.

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Impfen – Testen – Abstand halten!

 

Impfen, Testen, Abstand halten – Vor einem Jahr war die chinesische Millionen Stadt Wuhan, vielen unbekannt und mit dem Wort „Corona Virus“ haben wir nicht eine für uns alle tödliche Gefahr verbunden. Viele meinten: „Wuhan ist ja weit weg!“. Urlaub in den Winterferien, Friseurbesuche, Shoppen, Sport treiben, Kultur erleben, Veranstaltungen besuchen – völlig undenkbar, das sich dies innerhalb von Wochen verändern könnte. Heute, ein Jahr später, sind wir immer noch im Lockdown und hunderte Menschen sterben tagtäglich in unseren Kliniken trotz intensiver medizinischer Betreuung.

Nicht nur ich frage mich: Wann hat das ein Ende? Wie kommen wir wieder in einen normalen Alltag, wo Schulen geöffnet und unsere älteren Mitbürger*innen nicht mit der Angst umgehen müssen, um ihr Leben zu fürchten. Auf viele Fragen, welche in diesen Tagen auch an mich gerichtet werden, habe ich auch keine abschließende Antwort. Womöglich gibt es diese auch nicht. Ich bin mir aber sicher, das 3 Dinge uns allen helfen werden in ein „normales Leben nach Corona“ zurück zu kehren:

Impfen, Testen und Abstand halten.

Nach Monaten haben wir es endlich geschafft, die 7-Tages-Inzidenz in Oberhavel unter 100 zu drücken. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Erste Lockerungen im Lockdown sind angekündigt und die meisten politischen Verantwortlichen sind vorsichtig Zuviel zu versprechen. Einen 3. Lockdown gilt es zu verhindern. Die „Leidensfähigkeit-und Bereitschaft von vielen ist erschöpft und der Wunsch nach banal erscheinenden alltäglichen Dingen nimmt zu.

Aber auch ich möchte sicher sein, dass nach dem Lockdown unsere Schulhöfe wieder dauerhaft voller Kinder sind, Erzieher*innen keine Angst um Ihre Gesundheit haben müssen oder Geschäfte und Dienstleistungen auch dauerhaft wieder öffnen können. Es ist zwar richtig, dass Deutschland soviel Geld für Corona Hilfen zur Verfügung stellt, wie alle anderen europäischen Staaten zusammen. Dies ist aber nicht die Gewähr, das alle Unternehmen diese schwierige Zeit überstehen werden. „Nach Corona“ wird anders sein, als „Vor Corona“.

Es wurden und werden viele Forderungen nach Lockerungen aufgestellt. Ob es sich um Tierparks oder Friseurgeschäfte handelt – Dies mag alles berechtigt sein. Über die bisher 2.779 Toten (Stand 2.Dezember 2020 – 409) in Brandenburg und deren Familien, über die bisher 72.846 an Corona Erkrankten in Brandenburg und die Folgen der Krankheit redet fast Niemand. Da mag der zeitweise Verlust von Geschmack und Geruchssinn noch die harmloseste Folgeerscheinung sein. Auch dieses Leid und die damit verbundenen Verluste werden wir aufarbeiten müssen. Viele Menschen haben mehr verloren, als nur Einkommen oder ein Recht auf Bildung oder Freizeit. 

Mir ist es wichtig, dass durch Testen frühzeitig Infektionen erkannt werden und das jetzt das Impfen „in Fahrt“ kommt. Ja, es gab und gibt noch Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem flächendeckenden millionenfachen Impfen und es werden auch nicht die letzten Schwierigkeiten sein. Der „Flaschenhals“ wird noch für einige Wochen der Impfstoff selbst sein. Noch vor 3 Monaten, im November 2020, hätten wir nicht einmal gedacht, das Impfzentren flächendeckend arbeiten und fast 82.000 Brandenburger die Erstimpfung (Stand 11.02) erhalten können. Die Zahlen der Geimpften werden sprunghaft in den nächsten 2 Monaten ansteigen, da bin ich mir sicher. Doch, so lange nicht jedem einzelnen Brandenburger*innen ein Impfangebot gemacht werden kann, sollten wir uns möglichst einschränken, um weder uns selbst noch andere zu gefährden.

Es wird nun jeden Tag besser. Seit Januar sind in Brandenburg 11 Impfzentren und 33 mobile Impfteams auf- und ausgebaut worden. Das ist für diese kurze Zeit, welche zur Verfügung stand, eine außergewöhnliche und großartige Leistung. Es werden zukünftig Hausarztpraxen mit Impfangeboten hinzu kommen und mit Stand 10. Februar sind 238 von 341 stationären Pflegeeinrichtungen mit der Erstimpfung versorgt worden. Auch das Personal von 63 der 64 bestehenden Akutkliniken wurde geimpft. Für das Pflegepersonal sollen in den Impfzentren weitere Impfstraßen aufgebaut werden, in welchem diese Personengruppe mit dem Impfstoff AstraZeneca geimpft werden können.  

Ich schaue aus Prinzip positiv in die Zukunft. Vor einem Jahr war es mehr als unwahrscheinlich daran zu glauben oder zu hoffen, dass wir Anfang 2021 mehrere wirkungsvolle Impfstoffe haben werden. Es kam bekanntlich anders – Zum Glück! Es zeigte sich, dass Krisensituationen Kräfte frei setzen. Diese Kräfte werden wir auch benötigen, um nach der Pandemie in ein wirklich „normales“ Leben zurück kehren zu können.

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Ungetrübtes Badevergnügen in Brandenburg!

 

Viele öffentlich zugängliche Badestellen an den über 3000 Seen in Brandenburg befinden sich im Rückbau. Steganlagen und Badeinseln werden demontiert oder deren Nutzung untersagt. Ursache dafür sind Gerichtsurteile zur Haftung von Kommunen und Betreibern von nicht „naturbelassenen Badestellen„. Der kommunale Schadenausgleich (KSA) hat den Gemeinden entsprechende Auflagen für das Weiterbetreiben und die Haftung für Schäden mitgeteilt. Dem können sich Städte und Gemeinden nicht verschließen, aber sie bedauern diese Entwicklung natürlich. Für betroffene Badegäste ist dieses Handeln meist nicht nachzuvollziehen, stößt bei Ihnen natürlich auch auf Verwunderung.

Aus vielen Orten erreichten mich Hilferufe von Bürgermeistern, denn die Kommunen haben weder die finanziellen noch die personellen Ressourcen, um alle Badestellen in Ihrer Verantwortung „rund um die Uhr“ zu beaufsichtigen.

Dies ist weder am Bernsteinsee in Velten noch am Kremmener See möglich – Aus diesem Grunde schließen die Gemeinden Badestellen oder bauen Anlagen wie Toiletten, und Steganlagen wieder zurück. Es bleiben natürlich frei zugängliche Badestellen, an denen Badegäste auf eigene Gefahr schwimmen gehen können.

Aber ist dies eine Lösung? Nach meiner Auffassung nicht. Ich habe und werde dieses Thema mit weiteren Abgeordneten aktiv in die Beratungen meiner Landtagsfraktion einbringen und ob es zukünftig eine landesgesetzliche Regelung oder Verordnung geben wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Fest steht aber, das der Handlungsdruck gegeben ist und man dieses Thema nicht „aussitzen“ kann. Es wird sich von selbst nicht lösen. Ich bin mir sicher, der Städte -und Gemeindebund wird dabei ein starker Partner bei der Lösungsfindung sein. In anderen Bundesländern gibt es dazu bereits Lösungsansätze. Ob diese auch in Brandenburg greifen können, ist zu klären. Nicht die Nutzer insbesondere Kinder und Jugendlichen dürfen diese nicht hinzunehmende Situation „ausbaden“.

Ich wünsche mir eine schnelle Rechtssicherheit für die Bürgermeister/innen oder Amtsdirektoren/innen im Sinne der Badegäste. Es muss auch zukünftig möglich sein, eine unbeaufsichtigte Badestelle auch mit Papierkörben für mehr Sauberkeit ausstatten zu können.“

 

 

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Mit 2,7 Mio. € in die Sommerferien

Ich weiß, dass die letzten Monate für unsere Kinder und deren Eltern nicht immer einfach gewesen sind. Viele wussten nicht, wie sie Arbeit und Kinderbetreuung unter einen Hut bekommen sollten, da durch die Pandemie die Schulen schließen mussten und nur bedingt für Kinder offen waren. Jetzt kommen wir  ganz langsam dazu, dass Schule wieder in die Normalität zurückkehren kann, allerdings erst nach den Ferien.

Aus diesem Grunde freue ich mich, dass es für die jetzt beginnenden Sommerferien zusätzliche Angebote für Kinder ab 6 Jahre geben soll. Das Land Brandenburg stellt 2,7 Mio. € zur Förderung von Ferienangeboten bereit.

Aufgrund der Tatsache, dass viele Familien keinen gemeinsamen Urlaub verbringen können, wird es einen erhöten Betreuungsbedarf geben. In den letzten Monaten konnte wenig bis gar kein Unterricht erteilt werden, was dazu führte, dass die Kinder und Jugendlichen wie auch ihre Eltern Sorge um den Schulerfolg hatten und haben.

Um diesem entgegen zu wirken, soll es Freizeit-und Lernangebote geben, die am schulischen Bildungsangebot orientiert sind. Die Maßnahmen sollen durch Träger der Kinder- und Jugendhilfe angeboten werden. Lernangebote sollen im Rahmen von Nebentätigkeit der Lehrkräfte, Lehramtsstudenten oder auch Lehrkräften im Ruhestand, die gern helfen wollen, ermöglicht werden.

Die Angebote können sowohl im Rahmen von Ferienfahrten mit Übernachtungen, als auch im Rahmen der ohnehin stattfindenden örtlichen Freitzeit- und Ferienangebote wahrgenommen werden. Die Förderung erfolgt entsprechend den Regelungen der Richtlinie zur Förderung der Jugendbildung und Jugendbegegnung im Land Brandenburg vom 10. Januar 2020.

Es werden alle Angebote gefördert, die von freien Trägern der Jugendhilfe, Gemeinde oder Ämtern organisiert werden. Auch von Jugendämtern selbst organisierte Ferienangebote können gefördert werden.

Die Mittel erhält zum Beispiel das Jugendamt Oberhavel (Träger der örtlichen Jugenhilfe) und das Jugendamt reicht diese Zuwendung für Angebote vor Ort an Veranstalter weiter, um Angebote durchzuführen zu können. Es können aber auch Maßnahmen direkt vom Ministerium (MBJS) gefördert werden (für überörtlich tätige Träger).

Die Maßnahmen sollen keinen Unterricht ersetzen. Sie sollen aber ein zusätzliches Bildungsangebot sein, um Defizite der letzten Monate auszugleichen. Freizeit und Spaß – Gemeinsame schöne Stunden sollen im Mittelpunkt stehen. Ich würde mich sehr freuen, wenn freie Träger die Mittel voll ausschöpfen.

Nähere Informationen finden sie unter:

https://mbjs.brandenburg.de/media_fast/6288/89-20_ferienangebote_fuer_kinder_und_jugendliche_des_landes_brandenburg.pdf

 

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Corona – Aktuelle Informationen aus Bund, Land und Landkreis

Update : 23.März 2020 – Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hat auch längst unsere Region den Landkreis Oberhavel erreicht und breitet sich weltweit in immer mehr Ländern aus. Die Informationslage ist mitunter für den einzelnen Betroffenen nicht ganz einfach zu erfassen, neben den Empfehlungen und Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung gibt es in den jeweiligen Landkreisen und auch in den Städten und Gemeinden dazu noch gesonderte Hinweise, welche auf die Situation vor Ort im Detail eingehen. Die Gesamtsituation ist eine ganz besondere Herausforderung, die eine klare Informationslage notwendig macht und die von uns allen mit Solidarität und Mitmenschlichkeit geprägt sein sollte.

Ich möchte an dieser Stelle versichern, dass insbesondere auch auf Landesebene in der Regierung sowie im Parlament an Lösungen und Hilfen mit Hochdruck gearbeitet wird. Bitte beachten Sie die aktuelle Verordnung des Landes Brandenburg. Diese ersetzt die Verordnung vom 17.März 2020.

Der Rettungsschirm (500 Mio. €) ist auf den Weg gebracht und die Investionsbank Brandenburg bereitet das Nothilfeprogramm vor – ILB – Soforthilfe . Es soll bereits am Mittwoch, dem 25.03.2020 starten. Achten Sie deshalb auf weitere Veröffentlichungen, welche ich auf dieser Seite in den nächsten Tagen immer wieder aktualisieren werde. Zunächst möchte ich auf folgende wichtige Informationen hinweisen :

Informationen des Landkreises Oberhavel

Der Landkreis Oberhavel informiert über den aktuellen Stand. Bitte nutzen Sie den Link, um über aktuelle Pressemitteilungen informiert zu sein. Nutzen Sie auch die aktuellen Veröffentlichungen Ihrer Stadt und Gemeinde und die des Robert Koch Institutes

Landkreis Oberhavel Pressemitteilungen und Informationen zu Corona

Informationen und Hinweise im Land Brandenburg

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Am Sonntag, den 23.03. verkündete die Bundesregierung die Vereinbarung zwischen Bundesregierung und den Bundesländer Leitlinien zum Kampf gegen die Corona-Epidemie, zusammenfassend gelten aktuell folgende Regelungen:

 

 

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Mit Bürgern im Gespräch – Dietmar Woidke in Velten

Am Dienstag, dem 06. August war der Marktplatz von Velten gut besucht. Die große Bühne und die Ankündigung, dass der Ministerpräsident nach Velten kommt, haben viele Bürger ins Stadtzentrum gelockt. Es ist Wahlkampf – klar! Dietmar Woidke und ich als Direktkandidat waren für jedermann ansprechbar.

Themen wie die Renten, die Pflege oder die Position der Landesregierung zur Erhaltung von Krankenhausstandorten wurden mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Mir war es wichtig, immer konkret auf die Fragen zu antworten. Viele der Themen, welche Dietmar Woidke und ich angesprochen haben, beschäftigen auch die Menschen in meinem Wahlkreis. Dies konnte ich auch in den Städten und Gemeinden in den letzten Wochen feststellen.

Selbstverständlich war auch der „Nahverkehr“ und die S-Bahn nach Velten Thema. Die klare Positionierung des Ministerpräsidenten war richtig und wichtig, allerdings weiß ich auch, das noch viel zu tun sein wird, bis die S-Bahn in meiner Heimatstadt in den Bahnhof einfährt. Viele Bürger haben mir nochmals deutlich gemacht, wie wichtig Ihnen der S-Bahn Anschluss nach Velten ist. Dietmar Woidke hat in den vielen Gesprächen deutlich gemacht, dass er den Zusammenhalt der Menschen als Markenzeichen von Brandenburg sieht – Dies teile ich uneingeschränkt.

 

 

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Heute vor Ort im Kuschelhain in Velten

Mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen geht am besten, wenn man direkt vor Ort ist – An der Haustür in Ihrem Wohngebiet. Den Auftakt habe ich heute in Velten am Kuschelhain gehabt und ich hatte mit unserem jüngsten Mitglied aus dem Ortsverein Jakob Wittreich, einen engagierten Studenten an meiner Seite. Wir wurden nett und freundlich empfangen und ich bin mir sicher, am 06.August werden viele die Gelegenheit nutzen, mit Dietmar Woidke und mir ins Gespräch zu kommen. Die Einladungen zu der Veranstaltung auf dem Marktplatz in Velten wurden gerne angenommen. Morgen werden wir in der Westrandsiedlung und in der Parkstadt Velten sein.