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„dialogP“ – Abgeordnete auf Schulbesuch

 

Sollten wir Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten? Sollten ab 2030 nur noch E-Autos zugelassen werden? Sollten Pflegekräfte besser bezahlt werden? Diese und viele weitere Fragen hatten Schülerinnen und Schüler der 9. bzw. 11.Klassen in Kremmen und Bernau. Ein vom Landtag Brandenburg gefördertes Schulprojekt gab und gibt dazu Gelegenheit sich darüber auszutauschen.

„dialog P“ ist ein Projekt, welches Jugend und Politik zusammenbringen soll und einen Austausch auf Augenhöhe zwischen Schüler*innen und Abgeordneten des Landtages möglich macht. Jedes einzelne Projekt wird von den Schüler*innen selbst organisiert.

In einer Art Speed-Dating können Schüler und Schülerinnen den Abgeordneten auf den „Zahn fühlen“ – ein Fragen-Antwort Einstieg, welcher ein Einstieg in das Format ist. Im Dialog Projekt soll das Interesse der Jugendlichen für Politik geweckt werden. Dabei stehen die Fragen und Positionen der Jugendlichen im Vordergrund. 

Jährlich können sich Brandenburger Schulen für das Gesprächsformat bewerben. In jedem Jahr erhalten Schulen aus wechselnden Landkreisen die Möglichkeit diesen Austausch zu gestalten, damit alle die Möglichkeit haben, an diesem Projekt teilzunehmen.

Die Jugend von heute denkt logischerweise ganz anders als ich im selben Alter, nimmt Themen anders auf und bewertet Ereignisse unter anderen Gesichtspunkten als ich das tue. Die Gespräche ermöglichen einen gegenseitigen Austausch auf Augenhöhe.  Die  Jugendlichen waren natürlich auch sehr an den unterschiedlichen Argumenten der Landespolitiker interessiert. Wichtiger jedoch sind die Argumente mit denen ich mich auseinander setzen darf. Dieses Format ist dafür sehr geeignet.

Beim Gesprächsformat „dialog P“ wird von jeder im Landtag vertretenen Fraktion, ein Landtagsabgeordneter eingeladen. In der Regel sind es die regionalen Abgeordneten in der Nähe der teilnehmenden Schule. Für mich natürlich eine Selbstverständlichkeit in meinem eigenen Wahlkreis in Kremmen an der Goethe Oberschule Teil der Veranstaltung sein zu dürfen.

Sehr unterschiedlich haben die Schüler Ihre Fragen zu den verschiedenen Themenkomplexen vorbereitet. An jeweils 6 Tischen mit ca. je 8-10 Schülern und je einem Abgeordneten wird dann die Fragestellung zu einem bestimmten Thema diskutiert. Nach ca. 10 Minuten wechseln die Abgeordneten zum nächsten Thementisch.  Das „Pro“ und „Contra“  wird in der  Diskussion ausgetauscht werden. Die unterschiedlichen Ansichten und Blickwinkel rücken in den Mittelpunkt der Diskussion.

Nach dem Austausch an den Thementischen hatte jede Gruppe kurz Zeit, sich zu besprechen und ein kurzes Resümee mit den drei stärksten Pro- und Contra-Argumenten zu verfassen. Im Anschluss hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, die eigene Meinung in einer großen Abstimmung mit Kärtchen zu äußern. Hier hieß es: Pro oder Contra?

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine haben wir Abgeordneten mit den Lehrern und Schülern verabredet nach der vorbereiteten Veranstaltung auch auf die aktuelle  Situation einzugehen. Die Schüler*innen machen sich ja zu Recht Sorgen und haben berechtigte Fragen, zu dem in der Ukraine herrschenden Krieg.

Ich konnte feststellen, wie omnipräsent dieses Thema bei den Jugendlichen ist und wie emotional sie auch mit den Bildern und Nachrichten, die sie erreichen, umgehen. Es war wichtig, dass wir als Abgeordnete auch hier einen kleinen Beitrag leisten konnten, um aufzuklären, einzuordnen und aus der aktuellen Sicht zu bewerten. Dafür möchte ich mich sowohl bei meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Landtag und den Lehrerinnen und Lehrern der Goethe-Oberschule in Kremmen, vor allem aber bei den Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen bedanken, die sich die Zeit genommen und mutig ihre Bedenken, Ängste und Fragen formuliert haben.

Vielen Dank für die Möglichkeit und den Austausch untereinander. Vielleicht habe ich bereits mit einem oder einer zukünftigen Landtagsabgeordneten an einem Tisch gesessen. Das würde mich freuen.

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Zusammenhalt vor Ort fördern!

 

Brandenburg fördert den Zusammenhalt vor Ort, auch in Oberkrämer, Kremmen und dem Löwenberger Land

 

Die Solidarität und das Miteinander in vielen kleinen Orten in meinen Wahlkreis beeindrucken mich. Gerade in den kleinen Gemeinden und Ortsteilen gibt es einen großen Zusammenhalt und viel Initiative für das eigene Lebensumfeld, davon kann ich mich bei meinen regelmäßigen Terminen im Wahlkreis immer wieder überzeugen.

Leider wurde mir auch oft berichtet, dass für Projekte der „Stärkung der Dorfgemeinschaften“ häufig keine ausreichende staatliche Förderung zur Verfügung steht.

Ich freue mich, dass es mit dem Förderprogramm „KIP Zusammenhalt“ nun eine finanzielle Möglichkeit gibt, genau dort anzuknüpfen.

Die Landesregierung hat jetzt das „Kommunale Infrastrukturprogramm Zusammenhalt“ (KIP Zusammenhalt) aufgelegt.  Mit den Fördermitteln können zum Beispiel investive Maßnahmen in Bereichen wie Kultur, Bildung, Mobilität, Gesundheit, Sport, soziales Leben, Familienfreundlichkeit, Digitalisierung, Umwelt und Energie beantragt werden. Denkbar sind zum Beispiel Anschaffung von Computern und anderen Arbeitsgeräten oder die Einrichtung von Räumen; aber auch Investitionen in Häuser und Grundstücke sollen im Einzelfall möglich sein.

Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Zukunftsinvestitionsfonds. Die Höchstfördersumme pro Projekt liegt bei 150.000 Euro und kann für Gemeinden bzw. Ortsteile mit weniger als 10.000 Einwohner*innen beantragt werden.

Voraussichtlich ab April 2022 können die ersten Anträge bei der ILB – Investitionsbank des Landes Brandenburg gestellt werden. Bis 2024 können damit verschiedene Projekte in ganz Brandenburg unterstützt werden.

In Oberhavel könnten das zum Beispiel Ortsteile wie Schwante, Grüneberg, Flatow, Bötzow oder Städte wie Kremmen sein, welche für Ihre Ideen und Projekte Fördermittel beantragen können.

Weitere Informationen finden Sie im nachstehenden Link:

https://www.ilb.de/de/infrastruktur/alle-infrastruktur-foerderprogramme/zusammenhalt-in-kleinen-gemeinden-und-ortsteilen-fuer-eine-zukunftsorientierte-regionalentwicklung/

2022-01-19 Amtsblatt Förderrichtlinie

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„Glück kann man teilen“

 

Am Mittwoch, den 01. Dezember, öffnet sich für viele Kinder das erste Türchen in ihrem Adventskalender.

Im letzten Jahr habe ich so viel Zuspruch für die erste Weihnachtsverlosung erhalten und natürlich in glückliche Kinderaugen bei der Übergabe der Geschenke gesehen, dass ich sie in diesem Jahr wiederholen möchte.

Sie wohnen in Hennigsdorf, Velten, Oberkrämer, Kremmen oder dem Löwenberger Land? Dann kommentieren Sie unter meinem Beitrag auf Facebook Andreas NoackMdL , was sich Ihr Kind am liebsten zu Weihnachten wünscht. Geben Sie im Kommentar oder per Email (buero.andreas.noack@mdl.brandenburg.de) den Namen und das Alter Ihres Kindes an.

Ihr Kind gewinnt mit etwas Glück eines von fünf Geschenken im Wert von jeweils maximal 100,00 €.

Am 14. Dezember werden aus allen Kommentaren unter diesem Beitrag und Zuschriften per Mail die 5 Gewinnerkinder ausgelost. Die Eltern der 5 Kinder werden über den Gewinn direkt benachrichtigt.

Noch bevor sich das 24. Türchen öffnet, überbringe ich persönlich die Weihnachtsgeschenke für Ihre Kinder.

Viel Glück und eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen und Euch Andreas Noack MdL

 

PS: Eine Barauszahlung sowie der Rechtsweg sind ausgeschlossen.

 

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3 Wochen „Tour de Noack 2021“

 

So schnell vergeht die Zeit, die Ferien sind vorbei und meine Tour de Noack 2021 habe ich auch beendet.

In der dritten Woche war ich in Kremmen und Hennigsdorf unterwegs und als erstes konnte ich mir einen Einblick in die Sana Kliniken in Sommerfeld verschaffen.

1912-1914 waren die jetzigen Sana Kliniken das ehemalige Tuberkulose Krankenhaus von Berlin Charlottenburg und ist nicht nur unter Denkmalgesichtspunkten ein „Highlight“ in Oberhavel. Es liegt landschaftlich reizvoll in unmittelbarer Nähe des Beetzer Sees – Nein, es ist auch für unser aller Gesundheit einer der herausragenden Standorte in Oberhavel. Der Geschäftsführer des Klinikverbundes Berlin-Brandenburg Herr Christian Quack und die Direktorin des Standortes Frau Wiebke Gröper gaben einen Einblick in Entwicklung und Leistungsprofil des Fachkrankenhausstandortes. Sana wurde 1976 gegründet und ist bis heute zum drittgrößten Privaten Klinikbetreiber gewachsen. Ca. 34.000 Mitarbeiter versorgen jährlich 2,2 Mio. Patienten. Das die einzige pneumologische (Lungenkrankheiten) Rehaklinik sich deutschlandweit in Sommerfeld befindet, werden sicherlich nicht alle wissen. Beim Rundgang zusammen mit Ariane Fäscher unserer Bundestagskandidatin, konnten wir in der Ergotherapie von Herrn Dr. Amelung und dem Sporttherapeut Herrn Kimmel viel zum onlinegeschützten „CASPAR“ Programm erfahren und selbst testen. Frau Dr. Twietmeyer hatte in den letzten 18 Monaten viele Erfahrungen zu Corona Nachbehandlungen in der pneumologische Reha zu berichten. Das Krankenhaus mit all seinen Mitarbeitern (ca. 500) hat im letzten Jahr wie viele andere in der Bewältigung der Pandemie manch „unvorstellbare“ Herausforderung meistern müssen. Die Zeit war zu kurz und ich werde Sommerfeld nochmals besuchen müssen, da ich und mein Team dort auch sehr herzlich und aufgeschlossen empfangen wurden.

Reha Abteilung der Sana Kliniken
Reha Abteilung der Sana Kliniken v.l. Ariane Fäscher, Andreas Noack, Frau Gröper Direktorin, Frau Twietmeyer Ärztin,

 

Danach ging es zurück nach Kremmen. Das Theater „Tiefste Provinz“ hat aufgrund der „verordneten“ Schließung in den letzten 15 Monaten viel durchmachen müssen und zusammen mit Mitgliedern des SPD Ortsvereines Kremmen haben wir über Konzepte, Hilfen und vieles mehr gesprochen und diskutiert. Die Kultur in ländlichen Regionen hat es in der Vergangenheit schon nicht einfach gehabt. Andreas Dalibor und sein Team haben aber den Enthusiasmus auch diese Zeit zu überstehen, auch wenn es Rückschläge gibt und nicht jede finanzielle Hilfe des Staates für sein Projekt angekommen ist. In seinem Theater hätte er für ca. 108 Gäste Platz aber durch die Maßnahmen dürfen nur 50 Gäste teilnehmen, um aber wenigstens kostendeckend arbeiten zu können, müssten es 70 Gäste sein. Andreas Dalibor plant aber Veranstaltungen, um im Gespräch zu bleiben und erwartet bessere Zeiten. Denn sein „Theater soll sich wieder füllen und Kultur erlebbar machen.

vor der Kombüse in Kremmen v.l. Ariane Fäscher, Andreas Dalibor, Andreas Noack

Mit dem Bauausschussvorsitzenden der Stadt Kremmen Ricky Schlichting (von Beruf und Berufung Feuerwehrmann) habe ich mich zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses ausgetauscht. Ich kenne den jetzigen Standort und das Projekt für den neuen Standort der Feuerwache. Das dafür Fördermittel des Landes in Kremmen herzlich willkommen sind, machte Ricky Schlichting nochmals deutlich.

 

Am nächsten Tag habe ich das Unternehmen Kurt Eulzer Druck in Hennigsdorf besucht. Hennigsdorf ist nicht nur Stahlstadt, sondern auch die Ideenschmiede und der Produktionsstandort von Millionen Glückwunschkarten. Dafür sorgt die Kurt Eulzer Druck GmbH & Co. KG in der Herrmann-Schumann-Straße, welche im Rahmen meiner „Tour“ kennen lernen dürfte. Die Geschäftsführer des inhabergeführten Unternehmens Reinhard Nowozin und sein Sohn Benjamin Nowozin haben sich nicht nur viel Zeit für mich genommen, sondern waren hoch interessiert vom „Politikgeschäft“ im Land und darüber hinaus Informationen zu bekommen. Das das Unternehmen nachhaltig und energieeffizient arbeitet, zeigen nicht nur die Photovoltaik Anlage auf dem Dach und die entsprechenden Batteriespeicher, sondern auch neue umweltschonende neue Produktlinien. Nachdem ich nach 2 Stunden „schon Löcher im Bauch hatte“ von den vielen Fragen (es ist anzumerken, das beide Geschäftsführer gut informiert und vernetzt in der Region sind) an einen „Berufspolitiker“ haben wir uns die graphische Gestaltung (8000 unterschiedliche Motive) und die entsprechend anspruchsvolle Produktion (nicht nur Druck) angeschaut. Das die Firma zu Beginn in diesem Jahr und auch 2020 mit den Schließungen des finalen Einzelhandels (wo kauft man Glückwunschkarten?) zu kämpfen hatte und hat und wie sie diese mit den Mitarbeitern und den Kunden lösten und lösen, hat mich als „Finanzer“ natürlich besonders interessiert. Aber aus einer Krise kann man auch gestärkt herauskommen und Eulzer Druck erweitert die Geschäftsfelder – hat den Onlinehandel gestartet und neue Produkte implementiert. Zuversicht und Risikobereitschaft auch neu zu denken und zu handeln, gehören bei Eulzer zum unternehmerischen Zeitgeist. Es hat Spaß gemacht zu zuhören und zu sehen wie Mitarbeiter auch „meine Glückwunschkarten“ herstellen. Wie junge Menschen ob im dualen Studium oder als geflüchtete Menschen einen Start ins berufliche Leben oder eine Perspektive im Beruf erhalten. Fachkräfte sucht auch Eulzer und wünscht sich, wie viele Mittelständler, das Ausbildung im Handwerk oder der graphischen Gestaltung Zukunft hat.

 

In den 3 Wochen „Tour de Noack“ habe ich viel Neues in Oberhavel und Umgebung entdecken und erleben dürfen. Es war sehr vielfältig gewesen. Egal ob die Gespräche mit den Bürgermeister*in oder auch Unternehmern aus Kultur, Tourismus, Gesundheit, Landwirtschaft und auch Wirtschaft waren für mich sehr aufschlussreich. Ich nehme die Probleme ernst und werde unterstützend den Betroffenen zur Seite stehen.

Ich danke noch mal allen Gesprächspartnern der drei Wochen. Was mich sehr erstaunt hat, dass alle mit denen ich mich getroffen habe, sehr viel Zeit für mich genommen haben. Auch einen großen Dank gilt die Mitglieder von den Ortsvereinen die mich in meiner Tour in Ihren Orten unterstützt haben: Steven Roltsch Gransee, Christian Hartphiel Templin, Tony Sieg Löwenberger Land und Karsten Peter Schröder Oberkrämer.

Ich bin schon sehr gespannt wo es mich im Sommer 2022 auf meiner „Tour de Noack“ hinführen wird.    

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Städtebauförderung: Geld für lebendige und attraktive Orte

 

Städtebaumittel helfen Bausubstanz zu erhalten, das Zusammenleben in Städten und Gemeinden attraktiver zu machen und retten manches historische Gebäude vor dem Verfall. 2020 wurden 98,5 Millionen Euro an 72 Kommunen im Land Brandenburg ausgereicht. Grundlage dafür waren die Programme „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“, „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der und Stadt- und Ortskerne“, und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere“. Die Fördermittel werden durch kommunale Eigenanteile ergänzt.

Ich freue mich sehr das auch Stadt und Gemeinden aus meinem Wahlkreis und Betreuungswahlkreis davon profitieren. Jeder eingesetzte Euro ist gut angelegtes Geld. Unsere Orte bleiben lebendig und werden attraktiver. Brandenburg ist für seine historischen Stadtkerne bekannt. Mit dem Programm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der und Stadt- und Ortskerne“ werden Stadt- und Ortszentren unterstützt oder Bausubstanz erhalten oder deren Nutzungsvielfalt gefördert. Mit dem Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ werden strukturschwache Stadt- und Ortsteile aufgewertet, Wohn- und Lebensqualität erhöht, Bevölkerungsgruppen integriert und der Zusammenhalt in der Nachbarschaft gestärkt. Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere“ fördert Städte und Gemeinden, die vor besonderen demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Neue Schwerpunkte des Programmes sind mehr Klimaschutz und Stadtgrün.

Die Stadt Hennigsdorf hat auf Grundlage der Programme 1,8 Mio. Euro, Kremmen 50.000 Euro und Gransee 750.000 Euro im letzten Jahr erhalten.

Das sind gute Nachrichten für unsere Region. Städtebauförderung war und ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung unserer Kommunen. Sie kommt jedem Einwohner zu Gute, da diese Mittel das bauliche Erbe bewahren und weiterentwickeln, aber auch Teilhabe und Austausch am gesellschaftlichen Leben für alle ermöglichen.

In diesem Jahr erhält das Land Brandenburg 44,8 Mio. Euro aus Bundesmitteln für die Städtebauförderung. Das Land stockt diesen Betrag um weitere 44,8 Mio. Euro auf. Dies ist mir als Mitglied im Haushaltsausschuss wichtig, um Projekte im gesamten Land Brandenburg finanzieren zu können. Darüber hinaus das der Haushalt noch im alten Jahr beschlossen und somit die Mittel für neue Projekte jetzt zur Verfügung stehen. Mit diesem Geld unterstützen wir auch in diesem Jahr die Kommunen bei der städtebaulichen Entwicklung. Das ist für die Zukunft Brandenburgs wichtig: Historische Stadtkerne und lebendige Quartiere sind attraktiv für die Menschen und wo man gern ist, bleibt man auch.

Auch für meine Heimatstadt Velten wünsche ich mir diese Förderung. Notwendig ist aber dafür, dass meine Kommune diese Entwicklungspotenziale nutzen möchte. Dann steht auch der Inanspruchnahme von Fördermitteln vom Bund und Land nichts im Wege.

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Ungetrübtes Badevergnügen in Brandenburg!

 

Viele öffentlich zugängliche Badestellen an den über 3000 Seen in Brandenburg befinden sich im Rückbau. Steganlagen und Badeinseln werden demontiert oder deren Nutzung untersagt. Ursache dafür sind Gerichtsurteile zur Haftung von Kommunen und Betreibern von nicht „naturbelassenen Badestellen„. Der kommunale Schadenausgleich (KSA) hat den Gemeinden entsprechende Auflagen für das Weiterbetreiben und die Haftung für Schäden mitgeteilt. Dem können sich Städte und Gemeinden nicht verschließen, aber sie bedauern diese Entwicklung natürlich. Für betroffene Badegäste ist dieses Handeln meist nicht nachzuvollziehen, stößt bei Ihnen natürlich auch auf Verwunderung.

Aus vielen Orten erreichten mich Hilferufe von Bürgermeistern, denn die Kommunen haben weder die finanziellen noch die personellen Ressourcen, um alle Badestellen in Ihrer Verantwortung „rund um die Uhr“ zu beaufsichtigen.

Dies ist weder am Bernsteinsee in Velten noch am Kremmener See möglich – Aus diesem Grunde schließen die Gemeinden Badestellen oder bauen Anlagen wie Toiletten, und Steganlagen wieder zurück. Es bleiben natürlich frei zugängliche Badestellen, an denen Badegäste auf eigene Gefahr schwimmen gehen können.

Aber ist dies eine Lösung? Nach meiner Auffassung nicht. Ich habe und werde dieses Thema mit weiteren Abgeordneten aktiv in die Beratungen meiner Landtagsfraktion einbringen und ob es zukünftig eine landesgesetzliche Regelung oder Verordnung geben wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Fest steht aber, das der Handlungsdruck gegeben ist und man dieses Thema nicht „aussitzen“ kann. Es wird sich von selbst nicht lösen. Ich bin mir sicher, der Städte -und Gemeindebund wird dabei ein starker Partner bei der Lösungsfindung sein. In anderen Bundesländern gibt es dazu bereits Lösungsansätze. Ob diese auch in Brandenburg greifen können, ist zu klären. Nicht die Nutzer insbesondere Kinder und Jugendlichen dürfen diese nicht hinzunehmende Situation „ausbaden“.

Ich wünsche mir eine schnelle Rechtssicherheit für die Bürgermeister/innen oder Amtsdirektoren/innen im Sinne der Badegäste. Es muss auch zukünftig möglich sein, eine unbeaufsichtigte Badestelle auch mit Papierkörben für mehr Sauberkeit ausstatten zu können.“

 

 

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Beim Bürgermeister von Kremmen zu Gast

In diesen Tagen bin ich viel im Wahlkreis unterwegs,  um mich unter anderem auch bei den Bürgermeistern(in) im Landtagswahlkreis vorzustellen. Am Dienstag Vormittag war ich erstmalig auch in dem neu gestalteten Büro von Sebastian Busse, dem Bürgermeister der Gemeinde Kremmen im Rathaus der Stadt zu Gast.

Schnell kamen wir ins Gespräch über die vielen kleinen und größeren Aufgaben, die einen Bürgermeister bewegen und wo Land und Kreis zusätzlich unterstützen können. Ich möchte zukünftig auch für die Vertreter der Gemeinden, insbesondere der Bürgermeister(in) ansprechbar sein und mich vor Ort konkret informieren. Da ist der Bürgermeister auch immer der erste Ansprechpartner in einer Gemeinde. Kremmen gehört ja zu den flächenmäßig größeren Gemeinden. Und jede Gemeinde mit ihren Ortsteilen hat da Ihre „eigenen“ Sorgen und Nöte. Ob die Erweiterung von Schulstandorten oder Brandschutzauflagen in Bestandsgebäuden, ständig ist ein Bürgermeister mit neuen Aufgaben konfrontiert, welche zu lösen sind. Im Interesse der Gemeinde möchte ich Ihn dabei natürlich unterstützen

Ob die Brandenburger Baugesetze, die nach seiner Ansicht zu überarbeiten sind oder die Förderung von Infrastruktur der Bürgermeister weiß, dass viele Vorhaben nur gemeinsam gelöst werden können.

Insbesondere die Stellung der Gemeinde im Regionalen Planungsraum ist ihm wichtig, da die Stadt Kremmen die „Grundfunktionen der Daseinsvorsorge“ erfüllt. Ich hoffe, dass auch Kremmen bei der Errichtung des neuen Feuerwehrgerätehauses Fördermittel des Landes in Anspruch nehmen kann. Viele Investitionen sind in den nächsten Jahren geplant und Fördermittel entlasten natürlich auch die Stadtkasse der Gemeinde.

 

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Für Oberhavel im Landtag

Danke – Bei allen Wählerinnen und Wählern, welche mir Ihr Vertrauen durch Ihre Erststimme gegeben haben. Ich verspreche, mich für Ihre Belange im Landtag von Brandenburg einzusetzen.

Ich möchte, durch meine Arbeit als Abgeordneter, aber auch das Vertrauen derjenigen gewinnen, welche bei dieser Wahl einen anderen Kandidaten unterstützt haben.

Danke auch an all diejenigen, die mich in den letzten Wochen und Monaten im Wahlkampf begleitet haben. Danke für Euren Einsatz, euer Engagement und Eure Unterstützung.

Andreas Noack

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Kremmen – Gefühlte und tatsächliche Sicherheit

Das es einen Unterschied zwischen der gefühlten und tatsächlich vorhandenen Sicherheit für den Bürger gibt, ist am Dienstag Abend in einer von der SPD Kremmen durchgeführten Veranstaltung in der Kombüse 11 im Scheunenviertel deutlich geworden. Ich konnte für diese lange geplante Diskussionsrunde Karl-Heinz Schröter (Minister des Innern und für Kommunales) gewinnen.

Und wenn jemand Fachmann und aussagekräftig ist, dann der Minister selbst! Der Vorsitzende des Ortsvereines Kremmen Wolfgang Engel, hatte zur Einstimmung auch einige Fragen vorbereitet, welche sich insbesondere auf die Situation vor Ort in Kremmen bezogen. Das Thema Einbruchdiebstahl, aber auch die Kriminalitätsentwicklung in Oberhavel und natürlich von Kremmen interessierte die Anwesenden. Und es ist festzustellen, dass diese in der Region nicht nur deutlich unter Bundes- und auch Landesdurchschnitt liegt. 

Die KHZ (Kriminalitätshäufigkeitszahl je 100.000 Einwohner) ist in der Region gesunken und dies auch in Kremmen (2017 – 5486, Bundesdurchschnitt 6710).

Aber auch Themen wie die Ausbildung der Polizei, die Präsens der Beamten vor Ort oder die Bezahlung und Ausbildung der Beamten waren Thema. Und in diesem Bereich ist in den letzten Jahren mit dem Minister Schröter an der Spitze im Land Brandenburg viel geschehen. Über 400 Beamte werden je Jahrgang an der Polizeihochschule in Oranienburg ausgebildet, um die Sollstärke der Polizei im Land auf 8.500 Stellen zu erhöhen. Der Polizeibeamte i.R. Frank Steinbock merkte aber auch an, das andere Dinge wie die Besoldung oder die freie Heilfürsorge für Polizistinnen und Polizisten verbessert wurden und dies von den Beamtinnen und Beamten auch anerkannt wird. „Nur eine motivierte Mannschaft kann auch gute Leistungen bei seinen Aufgaben erbringen“, so sein lobendes Statement. 

Das aufgrund der wahrzunehmenden meist medial verbreiteten Berichterstattung, vor allen Dingen in den sozialen Medien, bei den Bürgern ein anderer Eindruck entsteht, bedauerten einige Gäste. „Über jede Straftat wird groß berichtet, aber die positive Entwicklung ist „meist keine Zeile“ wert.

Viele Fragen zu Kremmen wurden gestellt. Ist die Kriminalität in Kremmen aufgrund des Zuzuges von ca. 200 Einwohnern mit Migrationshintergrund gestiegen, wollte ein Bürger wissen – Der Minister sagte, dass dies signifikant nicht festzustellen ist. Allerdings gibt es innerhalb der Gemeinschaftsunterkünfte Auseinandersetzungen zwischen den Bewohnern. Dabei ist aber die besondere Lebenssituation der Bewohner zu berücksichtigen. Sein Fazit : „Kremmen ist sicher“

Am Ende des Abends sind sicherlich viele mit „einem sicheren“ Gefühl nach Hause gegangen.

Einen Dank an den Ortsverein und an Andreas Dalibor für die hervorragende Bewirtung in der Kombüse 11.