Allgemein

Junge Ärzte für Oberhavel

Wer Medizin studiert und später gerne in einer kleinen oder mittleren Gemeinde Menschen helfen möchte, kann sich jetzt für das Brandenburger Landärzteprogramm bewerben. Noch bis zum 15. Februar läuft die Frist für die zweite Runde in dem Stipendienangebot, das die Landesregierung zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg im vergangenen Jahr aufgelegt hat. Auch in Oberhavel soll sich damit künftig die Gesundheitsversorgung stabilisieren und verbessern. Wir brauchen junge Ärztinnen und Ärzte, insbesondere im Norden unseres Landkreises. Die Attraktivität von Brandenburg steigt für medizinische Nachwuchskräfte auch dank des Landärzteprogramms in Brandenburg.

Die Studierenden können vom 1. April an ein Stipendium von 1000 Euro monatlich erhalten. Verbunden ist damit die Verpflichtung, nach dem Abschluss mindestens fünf Jahre lang als Ärztin oder Arzt in ländlichen Regionen Brandenburgs zu praktizieren. Dazu zählt insbesondere in Oberhavel Hennigsdorf, Oranienburg sowie Gransee und Zehdenick. Landärzte arbeiten nicht ab vom Schuss, sondern mitten im Leben. Sie haben den direkten Kontakt zu ihren Patientinnen und Patienten und erfahren jeden Tag, wie wichtig und wertvoll ihre Tätigkeit ist.

Teil des Programms sind auch Co-Stipendien über 500 Euro pro Monat für angehende Mediziner, die bereits durch eine Kommune oder einen Krankenhausträger gefördert werden. Alle Stipendien laufen längstens für die Regelstudienzeit von 75 Monaten. Zur Anstellung von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung durch bereits niedergelassene Ärzte ist ein Zuschuss bis 5.760 Euro monatlich möglich, für höchstens fünf Jahre. Dafür kommen viele Fachrichtungen in Frage, von Allgemeinmedizin über Kinder- oder Frauenheilkunde bis zu HNO-Ärzten. Dieses Programm dient dazu, Ärzte auszubilden und in der Region zu verwurzeln, um unser aller Gesundheitsversorgung zu sichern.

In der ersten Runde des Landärzteprogramms im Spätsommer 2019 war die Nachfrage groß, auch ich rechne diesmal mit vielen Interessenten. Das Programm läuft bis 2027; in dieser Zeit sollen bis zu 200 Medizinstudierende von den Stipendien profitieren und sich für eine Arbeit im ländlichen Raum Brandenburgs entscheiden. Ich würde mir wünschen, dass dieses Programm dazu beiträgt, dass möglichst viele von ihnen dann auch dauerhaft in unserem Landkreis bleiben.

Weiterführende Links:

www.kvbb.de/praxis/studium-weiterbildung/foerderprogramm/stipendium/

www.kvbb.de/fileadmin/kvbb/dam/praxis/studium/foerderprogramm/karte_foerderregionen_nach_lep.png

 

Thomas Günther & Hennigsdorf Allgemein

Klare Zeitschiene für S-Bahn

Diese Woche führte mich meine Tour durch den Wahlkreis zum Bürgermeister Thomas Günther ins Rathaus nach Hennigsdorf. Als größte Stadt in meinem Wahlkreis und zweitgrößte in Oberhavel stehen der Bürgermeister und die Vertreter der Stadt vor anderen Herausforderungen im Vergleich zu den Gemeinden im ländlichen Raum. Neben zukünftigen Plänen für Infrastruktur, Schaffung von Wohnraum und einer möglichen Neuauflage des „Kommunalen Investitionsprogramms“ (KIP), sprachen wir vor allem über den S- Bahn-Anschluss für Velten mit einem Haltepunkt in Hennigsdorf-Nord aber auch über die Qualität des ÖPNV. Wir sind uns einig, dass die S-Bahn nach Velten kommen und es hierfür eine klare Zeitschiene geben muss! Hierfür werde ich mich in Potsdam stark machen und weiterhin den Wiederanschluss ans S-Bahnnetz als Zukunftsprojekt einfordern. – mit Thomas Günther.

Allgemein

Geförderte Beschäftigung – Teilhabe am Arbeitsmarkt

AMI-Tour 2019 durch Oberhavel-

Bereits zum 22. Mal fand am 24.Oktober die Tour der Arbeitsmarkt Initiative OHV Süd (AMI Süd) mit Vertretern der Kommunen, des Landkreises, der Presse und der Politik statt.
Das Bündnis AMI-Süd wurde 1998 von den Gemeinden Oranienburg, Hennigsdorf, Oberkrämer, Glienicke-Nordbahn und Liebenwalde gegründet. 2008 kamen Birkenwerder und ein Jahr später Hohen Neuendorf hinzu. Als vorrangiges Ziel geht es darum, Langzeitarbeitslosen die Wiedereingliederung in den regionalen Arbeitsmarkt zu ermöglichen und sie aktiv wieder ins Arbeitsleben einzubinden.

 

Die AMI-Tour führte mich und auch viele Bürgermeister zu folgenden Projekten:
• Interkultureller Nachbarschaftstreff im Albert-Schweizer-Viertel (Hennigsdorf),

• Barfußpfad in Nieder Neuendorf,
• „Fahrradwache Birkenwerder“ (S-Bahnhof Birkenwerder),
• Gemeindearchiv Birkenwerder,
• Friedwald Lehnitz,
• und Gedenkstätte Sachsenhausen.
Vielen Dank an Frau Thiele (ABS Hennigsdorf), Frau Koegst (PuR gGmbH), dass ich heute mit dabei sein und auch mit den Teilnehmern vor Ort ins Gespräch kommen konnte. Beeindruckt war ich von der Vielfältigkeit der unterschiedlichen Projekte und dem Engagement aller Beteiligten, insbesondere von den Menschen, welche sich in diesen geförderten Maßnahmen befinden. Ich finde es sehr wichtig, Langzeitarbeitslosen mit sinnstiftenden Aufgaben zu zeigen, dass sie gebraucht werden und sie für unser Gemeinwesen mit ihrer Tätigkeit, ihrem Einsatz und Engagement wichtig sind. Ich hoffe, dass die Umsetzung des Bundesgesetzes „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ für noch weitere geförderte Arbeitsplätze in unserer Region sorgen wird.

Allgemein

Für Oberhavel im Landtag

Danke – Bei allen Wählerinnen und Wählern, welche mir Ihr Vertrauen durch Ihre Erststimme gegeben haben. Ich verspreche, mich für Ihre Belange im Landtag von Brandenburg einzusetzen.

Ich möchte, durch meine Arbeit als Abgeordneter, aber auch das Vertrauen derjenigen gewinnen, welche bei dieser Wahl einen anderen Kandidaten unterstützt haben.

Danke auch an all diejenigen, die mich in den letzten Wochen und Monaten im Wahlkampf begleitet haben. Danke für Euren Einsatz, euer Engagement und Eure Unterstützung.

Andreas Noack

Allgemein

Sonntag wählen gehen!

Am Sonntag findet die Landtagswahl in Brandenburg statt. Ich bin Ihr Direktkandidat der SPD im Wahlkreis 7. Zu diesem gehören die Städte Hennigsdorf, die Stadt Velten, die Gemeinde Oberkrämer, die Stadt Kremmen und Ortsteile sowie die Gemeinde Löwenberger Land. Über 55.000 Bürger des Wahlkreises sind aufgerufen wählen zu gehen.

In den vergangenen Wochen habe ich hunderte von Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern in meinem Wahlkreis meist an den Haustüren, Gartenzäunen oder einfach nur auf der Straße führen dürfen. Viele Hinweise, aber auch Unterstützung für meine persönlichen Ziele habe ich erhalten.

Von Nieder Neuendorf bis zu den Kleveche Häusern im Löwenberger Land – Ich war vor Ort – um direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Es hat Spaß gemacht und mein Team hat mich unterstützt.
Ich würde mich freuen, auch Ihre Erststimme aus Hennigsdorf zu erhalten, um mich zukünftig in die Landespolitik einbringen zu können. Vom Ausbau des Nahverkehrs bis zur beitragsfreien Kita – es gibt noch viel zu tun.
Ihr Andreas Noack

 

Allgemein

Hennigsdorf City – Rote Rosen für Hennigsdorf

„Rote Rose“ zu verschenken und den Menschen einen „Schönen Tag“ zu wünschen macht immer Spaß. Dank der guten Vorbereitung des SPD Ortsvereines Hennigsdorf und der Unterstützung von Thomas Günther, Steffen Leber, Anja Kegel, Werner Hoffmann und weiterer Mitglieder haben wir heute auf den wichtigen Termin der Landtagswahl hinweisen wollen. 

Das ich dies an meinem Geburtstag tun dürfte hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich war überrascht über den Zuspruch, aber auch die vielen Fragen die an mich und die SPD Hennigsdorf gerichtet wurden. Und es waren nicht nur Hennigsdorfer unterwegs, Veltener und auch Bötzower kamen auf uns zu. Eine Dame wollte den Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme erfahren. Aber auch die Grundrente oder die Bezahlung von Pflegekräften bewegt die Menschen. Es hat mir Spaß gemacht auch den Angestellten oder Inhaberinnen von Geschäften in der Havelpassage eine „Rote Rose“ zu überreichen, denn während die „einkaufslustigen“ Bürger auf uns zu kommen konnten, standen diese ja an Ihrem Arbeitsplatz im Geschäft. 

 

Für Sie vor Ort – Hennigsdorf Mitte

Am Freitag werden mein Team und ich wieder vor Ort sein, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Diesmal mitten im Zentrum. Hennigsdorf ist nicht nur meine Geburtsstadt – hier bin ich zur Schule gegangen und habe meine Berufsausbildung im Stahlwerk abgeschlossen.

Allgemein

„Sie gehen nicht in den Krieg, um andere zu…

„Erinnerung stirbt, wenn Menschen und Ihr Schicksal vergessen werden“ – Bereits der zehnte Stolperstein wurde heute in Hennigsdorf vor der Berliner Str. 18 von Gunter Demnig verlegt. Erinnert wird an das Leben von Wilhelm Busse und seiner Frau Klara, welche hier wohnten. Beide gehörten der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas an und mussten Zeit Ihres Lebens aufgrund ihrer religiösen Einstellung mit Erniedrigung, mit Haft und letztendlich neben vielen anderen Menschen dies mit dem Leben bezahlen.

Neben dem Stolperstein (2006 verlegt) von Klara Busse wurde heute Ihrem Ehemann Wilhelm Busse gedacht. In seiner Ansprache machte sein Urenkel Stephan Steinfurth mehr als deutlich, was die Verfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus und danach in der DDR für seine Familie bedeutete:

Hätte Wilhelm Busse das Grundgesetz vor 70 Jahren mitgeschrieben, so wäre nach seiner Überzeugung der Artikel 1  – „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ mit seinen Worten und Überzeugungen sicher mit den Worten „Die Würde anderer Menschen ist unantastbar“ verfasst worden – so sein Urenkel.

„Sie gehen nicht in den Krieg, um andere zu töten – sie lassen sich lieber selber töten. Aus religiösen Gründen verweigerten die Zeugen Jehovas den Hitlergruß  und auch den „Dienst an der Waffe“ – mit allen daraus entstehenden Konsequenzen. „Moral war mehr wert, als ihr eigenes Leben“ – Über 8000 Mitglieder der Zeugen Jehovas waren während der NS Zeit aufgrund des Verbotes (1934) der Religionsgemeinschaft betroffen und legten sie nicht ihren Glauben ab, so hatten sie wie Wilhelm Busse mit Haft und Tod zu rechnen. 1935 und 1936 wurde auch Wilhelm Busse inhaftiert – angeklagt und zu 15 Monaten Haft verurteilt und 1938 ins KZ Sachsenhausen eingeliefert. Er überlebte Haft und Krieg – seine Ehefrau nicht. Sie wurde 1940 verhaftet und 1941 ins KZ Ravensbrück deportiert und starb im KZ Auschwitz am 07.01.1943.

Das Leiden hatte aber selbst nach dem Krieg für den Urgroßvater von Stephan Steinfurth kein Ende – In der DDR zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt, verstarb er am 10.März 1957 im Haftkrankenhaus von Brandenburg-Görden nach einem Schlaganfall. „Das stärkste Bild ist immer noch ein Vorbild“ so sein Urenkel und Wilhelm Busse war dies, weil er seinen Glauben nicht ablegte.

Heute wurde im Hennigsdorfer Stadtklubhaus in einer weiteren Veranstaltung an Wilhelm Busse erinnert. Für mich hat die Verlegung des Stolpersteines auch eine ganz persönliche Bedeutung. Als ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrates der IGV mbH – einer ehemals städtischen Gesellschaft von Velten, habe ich die Ansiedlung der Zeugen Jehovas (Königreichssaal) im Velten Business Park Am Havelring vor vielen Jahren begleitet. Nur war mir zum damaligen Zeitpunkt noch nicht bewusst, welche Leiden die Vorfahren der heutigen Religionsgemeinschaft in der NS Zeit und danach erleiden mussten. Ich werde also zukünftig auch dieses aus einem ganz anderen Blickfeld sehen. Schon aus diesem Grund ist der Stiftung von Gunter Demnig, der Familie um Stephan Steinfurth, der Stadt Hennigsdorf und allen die daran erinnern, zu danken. Und gleichzeitig ist es Mahnung, denn Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind noch immer vorhanden und begegnen uns in der heutigen Zeit wieder verstärkt. 

 

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